Und auch Bürgermeister Gotthard Schlereth (CSU-FW) lobte die Gemeinschaft unter den 481 Einwohnern. "Die gute Zusammenarbeit zeigte sich wieder beim Anlegen des Dorfplatzes am Linnenbrunnen, ein neuer Blickfang für den Ort, bei dem auch die Jugend sehr stark mit anpackte".
Mit dem Gartenbauverein und der Feuerwehr geplant und auch in Eigenleistung gemauert und gepflastert. Mit Material im Wert von 10 000 Euro hat die Marktgemeinde Oberthulba die Arbeiten zusätzlich unterstützt. Knapp 500 Stunden leisteten Ortsbürger für die gelungene Gestaltung. Jugendliche waren beispielhaft mit rund 160 Stunden Eigenleistung im Einsatz bei der Umgestaltung des ehemaligen Pumphauses zu einem Jugendraum.
Mit 160 000 Euro wurde außerdem der Platz an der Bonifatiuskirche hergerichtet. Dabei handelt es sich um ein gefördertes Projekt der Dorfsanierung. Laut Bürgermeister Schlereth war auch die Erneuerung des Brückendurchlasses am Eichlingsgraben nötig. Sie kostete 78 000 Euro. Der Festplatz erhielt einen Stromanschluss.
Die St. Michaelskapelle blickt 2018 auf ihr 300-jähriges Bestehen zurück. Bürgermeister Schlereth regt einen neuen Außenanstrich, eine Überprüfung des Daches und eine leichte Einebnung der Außenanlage an. Dazu soll das Denkmalamt einbezogen werden.
Bei der anschließenden Aussprache hielten sich die Sorgen in Grenzen. Ortssprecher Büchner sprach ein Thema an, dass für Gesprächsstoff sorgt: Den Wunsch nach Beseitigung von Bäumen hinter der Unterstellhalle am Feuerwehrhaus. Dem stimmte Bürgermeister Schlereth nicht zu "Bäume gehören zu einem Ortsbereich und sie stören dort nicht". Karlheinz Dunkel wollte wissen, warum Brennholz im Wald zur Mengenaufnahme erst aufgesetzt werden muss. Dazu der Bürgermeister: "Teilweise wurde bei der Aufnahme am späteren Holzplatz Schwund festgestellt. Letztlich müsse man das Aufsetzen verlangen.
Reinhold Schäfer informierte über Setzungen im Gehweg an der Handhecke. Mittlerweile sei das eine Gefährdung. Diese Maßnahme und auch weiter vorgebrachte Straßenschäden werden geprüft, versicherte Bauleiter Bernd Wald. Beanstandungen am neuen Dorfplatz fielen noch unter die Gewährleistung.
Mit Terminen wartete Torsten Büchner ebenfalls noch auf. 2016 blickt Frankenbrunn auf seine 875-jährige urkundliche Ersterwähnung zurück. Ob das eventuell mit kleineren Festlichkeiten in verschiedenen Höfen gefeiert wird, soll besprochen werden. Weiter gab er bekannt, dass am 17.Mai die Segnung der beiden neu gebauten Dorfplätze und des sanierten Bildstockes gegenüber der Kirche erfolgt.