In den Kindergärten Oberthulba und Hassenbach, die zum St. Johannesverein Oberthulba gehören, wird hervorragende Arbeit gemacht. Das war in der Jahresversammlung des Vereins wiederholt zu hören. In Oberthulba werden derzeit 77 und in Hassenbach 27 Kinder betreut, und das soll auch weiter so bleiben. "Das Spatzennest, so Vorsitzender Jürgen Weigand, ist für uns ein wichtiges Standbein, das einen ausgezeichneten Ruf über Oberthulbas Grenzen hinaus genießt. Die Wertschätzung unseres Kindergartens steigt ständig, dazu soll auch die immer wieder gegebene Weiterbildungsmöglichkeit dienen." Derzeit arbeiten mit den 14 pädagogischen Kräften 20 Personen in den beiden Kindergärten.

Mit Herzblut bei der Sache

"Ich kann sagen, dass alle mit Herzblut ihrer verantwortungs- und anspruchsvollen Arbeit nachgehen, anders kann das auch nicht gehen. Diese hervorragende Arbeit ist auch Grund für die Gewährung eines zusätzlichen Bonus, worüber wir uns ebenfalls freuen können." Wie vom Vorsitzenden weiter zu hören war, gab es auch einige Veränderungen baulicher Art in Oberthulba und auch in Hassenbach. So wurde eine Verbesserung in Oberthulba durch die Lärmschutzmaßnahmen erreicht, und in Hassenbach wurde durch Umbauten neben einem Intensiv-Raum weiterer zusätzlicher Raum für Verbesserungen für die Kinder erreicht.
Lob gab es für den Hassenbacher Elternbeirat für die Mithilfe in der Finanzierung und auch für einige Eltern, die bereit waren, bei den Baumaßnahmen mitzuhelfen. Insbesondere ging aber auch der Dank an die Kirchenverwaltung und besonders an die Marktgemeinde, die immer wieder die Arbeit unterstützt. Ohne diese Mithilfe wäre die ehrenamtliche Arbeit im Vorstand so nicht möglich. In diesem Zusammenhang hob Weigand auch die Mithilfe von Irina Fehr von der Gemeindeverwaltung heraus, die den Verein bei der Buchhaltung unterstützt.

Mehr Beteiligung erwünscht

Ein Wort zum Ehrenamt gab es ebenfalls vom Vorsitzenden. "Wir können zwar derzeit nicht klagen, aber die Entwicklung ist teils schade. Die Beteiligung wird immer schwieriger. Oft wird dieses Ehrenamt immer wieder von öffentlichen Stellen und der Politik propagiert, und die Leute sollen sich stärker engagieren." Vor Ort sehe das aber oft anders aus. Viele Bestimmungen und Vorschriften schrecken viele Menschen von der Übernahme von Ehrenämtern ab, klagte er.
Stefanie Kunder berichtete eingehend über die finanzielle Entwicklung des Vereins. Der Umsatz im vergangenen Jahr belief sich auf rund 600 000 Euro. "Was hier finanziell gemacht wird, muss zukunfts- wie auch tragfähig sein", so Weigand zum umfangreichen Haushalt. Kassenprüferin Nicole Wehner bescheinigte eine ordentliche Arbeit, die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig.
Pfarrer Jaroslaw Woch lobte die Arbeitseinsätze in den verschiedenen Bereichen vom Vorstand bis hin zum Kindergartenpersonal. Er wünsche sich, dass sich noch mehr Eltern beteiligen. Bürgermeister Gotthard Schlereth lobte die gute und komplikationslose Zusammenarbeit mit Vorstand und Kindergarten. Die Mehrheit der Eltern sei sicher mit dem, was angeboten wird, zufrieden, meinte er. "Wir als Gemeinde beteiligen uns auch wesentlich im finanziellen Bereich. So wurden im vergangenen Jahr 768 000 Euro - die Hälfte kommt aus staatlicher Förderung - für die Kindergärten in Oberthulba mit Hassenbach und Thulba ausgegeben. 388 000 Euro allein sind es für Oberthulba und Hassenbach." Bürgermeister Schlereth lobte auch die gute Zusammenarbeit mit der Caritas. In den Kindergärten haben auch die Eltern ein Mitspracherecht, so sollte es auch in der Zukunft bleiben, wünschte sich der Bürgermeister. Das bedeute auch, dass die Eltern die Arbeit im Kindergarten noch mehr mit unterstützen müssen.Turnusgemäß waren Neuwahlen erforderlich geworden. Wiedergewählt als 1. Vorsitzender wurde Jürgen Weigand. Einstimmig war auch der Beschluss für die 2. Vorsitzende Christina Füller. Bereits im Herbst waren gewählt worden: Julia Schübert (Kassiererin) und Carmen Götz (Schriftführerin). Kraft seines Amtes ist auch Pfarrer Jaroslaw Woch im Vorstand vertreten. Kassenprüfer sind Nicole Wehner und Klaus Blum.