Elisabeth Spath, Senior-Chefin des Hotels "Nöth" in Morlesau ist halbwegs zufrieden: "Es läuft ganz gut", fasst sie die ersten sechs Wochen seit der Wieder-Eröffnung nach der corona-bedingten Schließung zusammen. Auf rund 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr schätzt sie die Auslastung des Familienbetriebes. Nach zehn Wochen Schließung habe es zwar auch Absagen gegeben, aber viele Stammgäste kommen trotzdem: Motorrad-Fahrer, Rad-Touristen, Kanu-Fahrer und Familien treffen sich im Saaletal. Die Lage mitten in Deutschland sei einer der großen Pluspunkte. Auch das Essen zum Mitnehmen sei gut angenommen worden. Deshalb werde es trotz Öffnung des Restaurants beibehalten.

Auch das Vier-Sterne-Romantik-Hotel "Neumühle" zwischen Diebach und Morlesau hat laut Geschäftsführer Christoph Hoenig seit 31. Mai wieder geöffnet. Die Auslastung der 29 Zimmer liege bei 50 bis 60 Prozent. "Die Tendenz ist aber für diesen Monat und den August steigend", betont Hoenig. Das große Plus des Hotels sei die 21 600 Quadratmeter große Anlage. "Besonders die Weitläufigkeit gefällt den Gästen zu dieser Zeit besonders gut." Die touristischen Möglichkeiten im Saaletal sind aus Hoenigs Sicht noch nicht bekannt genug, sondern eher "Geheimtipp oder Zufallstreffer". Den künftigen Wein-Genuss-Wanderweg und die neuen Rad-Touren der Gemeinschaft "Frankens Saalestück" will der Geschäftsführer auf alle Fälle bewerben.