Das beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Der Bau eines neuen Feuerwehrhauses am "Trimberger Weg" rückt immer mehr in den Fokus. Denn am jetzigen Standort, im Hof des Erthal-Schlosses fehlt der Freiwilligen Feuerwehr Elfershausen zunehmend der Platz, um schnell und effizient handeln zu können.
Zum Projekt reichte Gemeinderat Alfons Hausmann einen schriftlichen Antrag auf Bildung eines Sonderausschuss ein. In diesem sollten Vertreter der Wehr, Gemeinderäte und die Bürgermeister mitwirken, um eine kostengünstige Umsetzung und zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten für örtliche Vereine zu eruieren.


Planer ist bereits gefunden

Einen Sonderausschuss wird es nicht geben. Denn dieser bedinge einer Änderung der Geschäftsordnung, ein Arbeitskreis wäre besser, beschied Bürgermeister Karlheinz Kickuth im Einverständnis mit dem Rat. Vorgespräche sind geführt, ein Planer, der den Auftrag übernehmen würde, ist bereits gefunden, berichtete Kickuth.
Den anschließend gewählten Arbeitskreis besetzen der Kommandant der Wehr Elfershausen und deren Vereinsvorsitzender, die drei Bürgermeister Kickuth, Jürgen Englert und Elmar Zier sowie Alfons Hausmann und Rainer Kuhn.
Gegen zwei Stimmen entschied sich der Rat für die Erstellung eines Hochwasser-Rückhaltekonzepts. Dies ist zwar Aufgabe der Kommune, erhält aber 75 Prozent Zuschuss vom Wasserwirtschaftsamt (WWA). Die Behörde hat die Saale bereits im Visier. Mehrere Räte berichten jedoch auch von Schäden an den kleinen Zuflüssen wie etwa dem Deisselbach.


Kosten ermitteln

Elmar Zier und Alfons Hausmann warnten vor dem Trugschluss mit 25 Prozent Eigenanteil sei es getan. Wenn jeder der fünf Ortsteile des Marktes ein eigenes Rückhaltebecken erhält - wenn auch ein kleineres als das an der Saale - "wird die Sache teuer", sind sie sich sicher.
Günter Zink erinnerte zudem an das noch ausstehende Rückhaltebecken für die Autobahn. Dafür ist zwar eine andere Behörde zuständig, aber es sollte im Konzept berücksichtigt werden. Das Gremium kam mehrheitlich überein, zunächst eine Kostenermittlung mit dem Wasserwirtschaftsamt zu erarbeiten.
Die Bayernwerk AG bemängelte die Bäume entlang des Fuss- und Radwegs zwischen dem Mühlweg und der Kreisstraße 37. Sie stehen zu nahe an der Gasleitung. Unter den fünf Varianten, die das Bayernwerk vorschlug, wählte der Rat die Option, die bisherigen Bäume zu entfernen und an gleicher Stelle Bäume mit Wurzelschutz zu pflanzen. Die Maßnahme ist für den Markt kostenneutral.
Das Bayernwerk informierte zudem über das Förderprogramm für Elektro-Ladestationen. Angedacht ist eine solche Einrichtung auf dem Pendlerparkplatz bei Machtilshausen. Doch dieses Vorhaben ist zum Scheitern verurteilt, denn der Parkplatz verfügt nicht über einen entsprechenden Ladestation-Anschluss. Der müsste erst verlegt werden, was das Projekt erheblich verteuert. Die Maßnahme wandert zunächst zu den Akten, zumal der Landkreis ein Elektro-Ladestation-Netz plant, wie Kickuth informierte.


Windräder: Kein Kommentar

Die Errichtung der Windkraftanlagen in der Gemarkung Fuchsstadt zu der auch die Nachbargemeinden gehört werden, wollte der Rat nicht kommentieren. Hausmann hatte zwar naturschutzrechtliche Einwände, die allerdings nicht in die Kompetenz des Marktes fallen. Jürgen Englert brachte es auf einen Nenner: "Das ist Sache der Fuchsstädter und ihrer Politik".
Der Musikverein Machtilshausen braucht eine Beheizungs-Ergänzung in seinem Domizil durch Infrarot-Marmor-Heizplatten an drei Wänden, die eine gleichmäßige Raumtemperatur für die Musiker garantieren. Auf Antrag von des Vorsitzenden Martin Schmelz beteiligt sich die Gemeinde mit 50 Prozent an den Materialkosten von insgesamt 1535 Euro.
Für das Rücken von Submissions-Holz stellte die Firma Henning 9342 Euro in Rechnung. Wie der Rathausobere informierte, wählte die Feuerwehr Langendorf Felix Geisel zu ihrem neuen Kommandanten. Da sich noch kein Betreiber für den angedachten "Dorfladen" gefunden hat, will der Markt im Rahmen der Bürgerversammlung nochmals durch die Firma Igros informieren lassen.