Elfershausen
Gemeinderat

Der Rohbau für den neuen Kindergarten steht, jetzt geht es innen weiter

Bisher laufen die Bauarbeiten nach Plan. Davon überzeugte sich der Gemeinderat und das Kindergartenpersonal vor Ort.
Architekt Thomas Ruser (Mitte) erläuterte Bürgermeister Johannes Krumm (2. von rechts) und dem Gemeinderat sowie dem Kindergartenpersonal den Baustand des neuen Kindergartens, der am 12. September betriebsfertig sein soll.
Architekt Thomas Ruser (Mitte) erläuterte Bürgermeister Johannes Krumm (2. von rechts) und dem Gemeinderat sowie dem Kindergartenpersonal den Baustand des neuen Kindergartens, der am 12. September betriebsfertig sein soll. Foto: Winfried Ehling

Der neue Kindergarten mit Kinderkrippe geht in die Zielgerade. Beim Besichtigungstermin mit dem Architekt Thomas Ruser, dem Gemeinderat und dem Kindergartenpersonal schätzte dieser die Betriebsbereitschaft auf das erste September-Drittel des Jahres. Dann wartet auf die Kinder ein Paradies mit moderner und umweltfreundlicher Prägung.

Arbeiten im Zeitplan

"Es ist nahezu alles gemäß dem Bauzeitenplan abgelaufen. Lediglich beim Beginn der Bauarbeiten gab es wegen des Regenwetters durch den wasserundurchlässigen Boden einige Wochen Verzögerung", so der Planer. Doch der von den Firmen Koch und Weisenseel erstellte Rohbau steht und harrt des Innenausbaus, der bis Juli abgeschlossen sein soll. Danach folgt die Möblierung und der Umzug im August. Parallel dazu nimmt die heimische Baufirma Ullrich die Außenanlagen in Angriff, die voraussichtlich zum 1. Juli abgeschlossen sind. In der Folge können Geräte und Spielsachen durch den Trägerverein umgesetzt werden. Die Grünanlagen, Pflanzungen und der Zaunbau stehen im Juni an, wobei noch nicht feststeht, ob die Gemeinde oder der Elternbeirat diese Arbeiten schultern, oder ob ein Firmenangebot wahrgenommen wird.

Die Außenanlagen sollen vorrangig Grün schmücken. Viel Wiese und sogar ein Holz-Spielhaus für die Gruppen und die Krippe entsteht ebenfalls auf dem Gelände, das eine Gesamt-Nutzfläche von rund 800 Quadratmetern ausweist. Zur Bewässerung der Grünflächen schlug Volker Partsch eine oder zwei Zisternen vor, die in der anschließenden Ratssitzung ein positives Echo fanden. Die ökologische Variante unterstreicht zudem das 700 Quadratmeter große Grasdach, die von zehn auf 30 Kilowatt erweiterte Photovoltaik-Anlage und die Holzpellets-Heizung.

Außer den Funktionsräumen stehen zwei Gruppenräume, die Kinderkrippe, ein Mehrzweckraum, der Speisesaal mit angegliederter Küche, Garderoben und Spielflure zur Verfügung. Im Außenbereich wird ein umfassender Hochwasserschutz errichtet, der das Hangwasser abfangen und westlich und östlich des Kindergartengeländes vorbei leiten soll.

In einem offenen Graben und einer Rohrleitung wird das in einen Polter in der Auraer Straße geführt und über die Ortskanalisation abgeleitet.

Die Baukosten bleiben - trotz enorm gestiegener Material- und Treibstoff-Preise - mit circa 2,74 Millionen Euro im Kostenrahmen. Nicht beinhaltet sind hier die zuzügliche Lüftungsanlage, die Ruser auf 150 000 Euro dotiert, der Hochwasserschutz, der mit rund 180 000 Euro zu Buche schlagen dürfte. und die erweiterte Photovoltaik-Anlage. Der Planer hält zudem 150 000 Euro für die Möblierung vor, die noch ausgeschrieben wird.

Der Freistaat fördert das Projekt mit 1,5 Millionen Euro.