"25 und 40 Jahre ehrenamtliche Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr sind keine Selbstverständlichkeit. Der wertvolle Dienst wird noch geleistet, doch es ist festzustellen, dass es auch hier merklich weniger wird", stellte Bürgermeister Gotthard Schlereth beim Ehrenabend im Oberthulbaer Rathaus fest. Solche Ehrungen sind schon Tradition in Oberthulba.
Diesen würdigen Rahmen hob auch Landrat Thomas Bold heraus. Es sei stückweit eine Wertschätzung für das, was geleistet wurde und wird. Feuerschutz, so der Landrat, sei eine Pflichtaufgabe der Gemeinden, für deren Ausstattung viel Geld aufgewendet werden muss. Hier gab es weder im Landkreis noch in der Gemeinde Oberthulba Diskussionen. Die Wehren leisten hier große Aufgaben, was von der öffentlichen Hand nicht so geleistet werden könnte. "Deshalb brauchen wir unsere Wehren vor Ort, denn auch der Schutz der Bevölkerung muss gewährleistet bleiben." Für dieses Engagement, das auch körperliche und psychische Belastungen birgt, wolle er Danke sagen.
Kreisbrandrat Benno Metz betonte in seinen Gratulationsworten: "Wissen ist Macht, und genauso wichtig ist die Erfahrung, und die habt ihr euch in all den Jahren erarbeitet und in die Feuerwehrarbeit eingebracht, und in all den Jahren, trotz vieler technischer Veränderungen, Schritt gehalten. Wir freuen uns, dass wir euch dafür auszeichnen dürfen." Er forderte aber auch auf, nicht locker zu lassen, wenn es um den Nachwuchs geht.

Ehrenzeichen und Urkunden

Die Ehrenzeichen mit Urkunde erhielten: Günter Hüttl 40 Jahre (Feuerwehr Oberthulba); Alexander Henz, Frank Reuter und Stefan Vogler, alle 25 Jahre (Hassenbach); Jochen Beck 25 Jahre und Bernhard Reinisch 40 Jahre (Hetzlos); Jürgen Bördlein 25 Jahre und Hubert Kober, 40 Jahre (Reith); Thomas Markart 25 Jahre (Schlimpfhof); Werner Gärtner, Albrecht Neder, 40 Jahre (Thulba); Armin Kirchner 25 Jahre (Wittershausen). Von der Feuerwehr aus Feuerthal kam Hubert Schneider. Er wurde für 40 Jahre ausgezeichnet. Die jeweilige Laudatio mit Werdegang der einzelnen Kameraden sprachen die örtlichen Kommandanten. Die für 40 Jahre geehrten Feuerwehrleute und ihre Partner erhalten einen Aufenthalt im Feuerwehr-Erholungsheim.