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Adventsmarkt und ein szenisches Spiel


Autor: Redaktion

Hammelburg, Dienstag, 12. Dezember 2017

An der Saaletal-Schule in Hammelburg wurde auch heuer die Vorweihnachtszeit mit einem Adventsmarkt gefeiert.
Bei Schwarzlicht kamen die gebastelten Symbole und Textbausteine eindrucksvoll zur Geltung.  Foto: Joachim Wehner


An der Saaletal-Schule in Hammelburg wurde auch heuer die Vorweihnachtszeit mit einem Adventsmarkt gefeiert. Die Zeit bis zu den Aufführungen der Klassen, bei denen diesmal ein szenisches Spiel mit Engeln in den Hauptrollen präsentiert wurde, verflog im Nu. Die Kinder konnten sich die Zeit beim Kerzenfärben und einer Bilder-Rückschau mit aktuellen Fotos von Schulaktionen vertreiben.
Die Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums hatten sich wochenlang auf ihren Auftritt vorbereitet. Eröffnet wurde die Veranstaltung von einem aus Lehrer und Schülern bestehendes Trompetentrio. Auf der Grundlage des Krippenspiels "Der verlorene Engel" von Ulrike Eisen, wurden von der Klasse 5/6 die Schlüsselszenen auf die Bühne gebracht. Dabei trifft ein von seinen Mitengeln unfreiwillig getrennter Engel auf der Erde kurz vor Weihnachten einen Hektiker, einen Armen, einen Kranken. Die Klassen rundeten das Programm mit passenden Liedern, Tänzen oder Schwarzlichtaufführungen ab. So begleitete die Klasse DF1A mit Symbolen, Bewegungen und Texten das Lied "Engel gucken schon ums Eck". Bei Schwarzlicht kamen die gebastelten Symbole und Textbausteine eindrucksvoll zur Geltung.
Eine vierköpfige Mädchengruppe aus der Klasse 5/6 zeigte einen Poi-Tanz (Poi bedeutet in der Maori-Sprache "Ball"), bei dem durch schnelle kreisende Bewegungen eines Balles an einer Schnur in Verbindung mit Schwarzlicht ein beeindruckender visueller Effekt entsteht. Die Klanggeschichte "Hektische Weihnachtszeit" zeigte die Klasse 3/4, wobei auch hier Schwarzlicht wirkte.
Die Klasse DF2 sang das Lied "Ich wünsch mir einen Engel" und präsentierte zum Lied passende Engelsflügel aus Watte, aus Federn, aus Wolken, aus Sternen und aus Silber. Nachdem die Lehrer mit einem Egel-Rap für gute Stimmung sorgten, rundete die Eingangsklasse DF1 mit einem Figurentheater zur Weihnachtsgeschichte die Aufführung ab. Den Schlusspunkt setzte das Friedenslied "Hevenu shalom alechem" in jiddischer Sprache, das zunächst vom Schulchor angestimmt und dann mit dem Publikum gemeinsam mehrfach gesungen wurde.
Die Jahrgänge 7 bis 10 haben wochenlang gewerkelt, gebastelt, gebacken, geplant und organisiert. Schließlich übernahmen sie auch den Auf- und Abbau, den Verkauf, die Bewirtung und den Spüldienst.