Ziel des Förderprogramms "Soziale Stadt" ist die punktuelle Aufwertung einzelner Stadt- und
Ortsteile unter städtebaulichen, wirtschaftlichen und strukturellen Gesichtspunkten. "Genau
wie bei der Bundesrepublik oder dem Freistaat Bayern ist es auch innerhalb einzelner Städte
und Gemeinden wichtig, alle Stadt- und Ortsteile gleichmäßig weiterzuentwickeln. Darauf zielt
das Förderprogramm ab", sagt Dorothee Bär. Sandro Kirchner freut sich ebenso, dass es gleich mit drei Gemeinden gelungen sei in den Genuss der Förderung zu kommen. "Ein starkes Bayern braucht auch starke Kommunen. Daher ist die Unterstützung der Kommunen auch an dieser Stelle so wertvoll", so Kirchner.
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Bad Kissingen, Euerdorf und Nüdlingen sind drei von insgesamt 118 Städten und Gemeinden,
die in Bayern gefördert werden. Der Freistaat Bayern schüttet in diesem Jahr gemeinsam mit
dem Bund im Rahmen dieses Förderprogramms rund 45,5 Millionen Euro an die Kommunen
aus.
Geld fürs Handwerk
Die Regierung von Unterfranken hat der Handwerkskammer für Unterfranken für die Durchführung der Betriebsberatung im Handwerk einen staatlichen Zuschuss in Höhe von rund 84 000 Euro bewilligt. Die Zuwendung wird aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Bayerischen Staatshaushalt durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie bereitgestellt.
Die Betriebsberatung ist ein wichtiges Instrument zur Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen im Handwerk, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Angebot der Handwerkskammer umfasst konzeptionelle Beratungen für bestehende Unternehmen über alle wirtschaftlichen, technischen, finanziellen und organisatorischen Probleme der Unternehmensführung und die Anpassung an sich verändernde Wettbewerbsbedingungen.
Betriebliche Konzepte können erarbeitet und während der Umsetzung in den Unternehmen begleitet
werden. "Das Beratungs- und Informationssystem der Handwerkskammer für Unterfranken bietet mit
seinen Betriebsberatern und Informationsstellenmitarbeitern den Handwerksunternehmern in Fragen der technischen und wirtschaftlichen Betriebsführung einen wichtigen Service. Wir können den Unternehmen nur wärmstens empfehlen, dieses regional und fachlich vernetzte umfassende Beratungsangebot anzunehmen", betont Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann.
Die Durchführung der Betriebsberatung durch die Handwerkskammer für Unterfranken wird zudem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Jahr 2019 mit rund 168.000 Euro finanziell unterstützt.