Frauen zwischen Nächstenliebe und Selbstverwirklichung

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Christiane Burkart beim Oerlenbacher Frauenfrühstück im voll besetzten Pfarrsaal. Foto: Daniela Feser
Christiane Burkart beim Oerlenbacher Frauenfrühstück im voll besetzten Pfarrsaal. Foto: Daniela Feser
Hübsch gedeckte Tische beim Oerlenbacher Frauenfrühstück. Foto: Daniela Feser
Hübsch gedeckte Tische beim Oerlenbacher Frauenfrühstück. Foto: Daniela Feser
 
Christiane Burkart engagiert sich seit vielen Jahren in der Familienarbeit. Foto: Daniela Feser
Christiane Burkart engagiert sich seit vielen Jahren in der Familienarbeit. Foto: Daniela Feser
 

"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" - was bedeutet das für die moderne Frau? Darüber sprach Christiane Burkart aus Brandenburg.

Passend zum internationalen Weltfrauentag veranstaltete das Oerlenbacher Frauenfrühstücks-Team wieder einen kurzweiligen Vormittag. Dazu hielt Christiane Burkart aus Brandenburg einen Vortrag zum Thema "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst - was bedeutet das?". Ihre Wurzeln hat Burkart in einer Pfarrersfamilie mit sechs Kindern und engagiert sich seit vielen Jahren im Bereich der Familienarbeit.
Die These "Liebe deinen Nächsten..." komme oft in der Bibel vor, erstmals 1#googleAds#100x100 in den Zehn Geboten, die nach dem 2. Weltkrieg sogar ins Grundgesetz mit eingeflossen sind, erklärte Christiane Burkart.
Im Mittelalter, bis ins 20. Jahrhundert hinein, sollten die Frauen funktionieren und es allen Recht machen. Heutzutage stünden eher Eigenliebe und die eigene Bedürfniserfüllung im Focus. Allerdings würde an die Frauen heute auch sehr hohe Erwartungen gestellt, bei der Kindererziehung, im Haushalt und im Beruf. Und dennoch seien heute viele Frauen nach wie vor viel zu bescheiden und würden es immer nur allen anderen Recht machen wollen.
Die Liebe zu Gott, dem Nächsten und sich selbst, könne wie bei einem dreibeinigen Schemel nur funktionieren, wenn alle die Beine gleichermaßen und nicht einseitig belastet würden, erklärte die Referentin. Liebe deinen nächsten wie dich selbst und setze auf Gott, so könne man ein gutes Leben führen, so der Rat von Christiane Burkart.
Dann berichtete Christiane Burkart von zwei prägenden Persönlichkeiten: Clara Zetkin (1857-1933) setzte sich für die Rechte und Solidarität von Frauen ein. Abraham Maslow, ein Psychologe, hat 1958 die Bedürfnispyramide entwickelt, die aus körperlichen Grundbedürfnissen, Sicherheit, sozialen Bedürfnissen wie Anerkennung, Wissen und Selbstverwirklichung und Transzendenz basiert.
Das nächste Frauenfrühstück findet am Dienstag, 7. Juni, statt. Claudia König wird dann über das Thema "Brüche, Umbrüche, Zerrbrüche und Durchbrüche" sprechen. Verbindliche Anmeldungen sind ab sofort unter Tel.: 09725/275 möglich. red