Drei gleichberechtigte Vorsitzende an der Spitze
Autor: Redaktion
Katzenbach, Donnerstag, 01. Februar 2018
Letztes Jahr waren die Vorstandswahlen beim Musik- und Heimatvereins Katzenbach gescheitert. Jetzt wurde die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt.
Der 1. Vorsitzende Jürgen Metz des Musik- und Heimatvereins Katzenbach erinnerte noch einmal an die gescheiterte Neuwahl im Februar 2017. Damals war die Wahl abgebrochen worden, weil sich kein neuer 1. Vorsitzender gefunden hat. Die Verhandlungen hierzu haben sich lange gezogen, so dass die bisherige Vorstandschaft sozusagen geschäftsführend im Amt war. In der heutigen Versammlung soll ein neuer Anlauf unternommen werden, entsprechende Gespräche wurden geführt. Aufgrund dessen habe man sich überlegt, dass die Zusammensetzung des Vorstandes und somit die Verantwortung verändert werden soll. Hierzu war eine Satzungsänderung notwendig, die einstimmig von der Versammlung beschlossen wurde. Kern der Satzungsänderung ist, dass künftig drei gleichberechtigte Vorsitzende den Verein führen sollen. Der Posten des stellvertretenden Vorsitzenden soll entfallen. Die drei Vorsitzenden sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Zusätzlich wurden weitere redaktionelle Änderungen vorgenommen.
Das brachte eine erfolgreiche Neuwahl. Die drei gleichberechtigten Vorsitzenden sind Jürgen Metz, Julia Metz und Kathrin Kirchner. Hauptkassier ist Reiner Metz, Schriftführerin Susanna Metz. Als Beisitzer fungieren Christoph Emmert, Fabian Halbig und Annika Ludewig. Die beiden Vereinsringdelegierte sind Jürgen und Julia Metz; zwei Kassenprüfer: Julius Geis, Sabrina Metz.
Jürgen Metz bedankte sich nach der Wahl für das Vertrauen im Namen aller Gewählten. Er mahnte an, die Strukturen wirklich zu überdenken und Aufgabengebiete neu zu definieren, so dass die Umstrukturierung auch wirklich Entlastungen für die einzelnen bringe. Die wichtigsten Herausforderungen für die Zukunft seien die Nachwuchsarbeit und das alljährliche Backofenfest.
Vorsitzender Jürgen Metz berichtete von den Auftritten der Kapelle des Musik- und Heimatvereines. Neben mehreren Ständchen und kirchlichen Auftritten wurde 2016 und 2017 die Gartenausstellung bzw. der Markt "LebensArt" in Bad Bocklet musikalisch umrahmt. Zudem nahm die Kapelle im Jahr 2016 bei sehr heißem Wetter am Kreismusikfest in Schönderling teil. Ein fester Termin im Kalender der Katzenbacher Musiker ist der Auftritt bei der Kirmes im Detter Mitte September. Dort wird seit Jahren der Sonntag musikalisch gestaltet - vom Abholen der Kirmes über den Tanz am Baum bis hin zum Aufspielen im Festzelt. Weiterhin gehört auch das Adventsspielen unter der Federführung der Bläserjugend an der Kirche zu den festen Terminen. Der Vorsitzende erinnert weiterhin an den Faschingszug von Katzenbach nach Lauter im Februar 2017. Im Mai mussten an einem Tag sogar drei Auftritte absolviert werden: Flurgang, Festzug Bezirksmusikfest in Burkardroth und abends ein Auftritt in Burghausen beim Dorffest. Dies nahm der Vorsitzende zum Anlass sich bei allen Musikern und Eltern für die aufgebrachte Freizeit für Proben und Auftritte und Üben zu bedanken.
Im Januar 2018 hatte der Verein 167 Mitglieder. In den Jahren 2016 und 2017 wurde in den Vorstandssitzungen unter anderem Themen besprochen wie Backofenfest, Maibaumaufstellung, Konzertvorbereitungen, Nachwuchswerbung, Kirmes mit Plootzverkauf, Starkbierabend und ähnliches besprochen. Zudem waren gemeinsame Sitzungen mit der Feuerwehr notwendig zwecks des Vereinsheimes (Bewirtung etc.).
Laut Metz hat der Musik- und Heimatverein derzeit viel Nachwuchs, der teilweise bereits in die "große Kapelle" eingebaut ist und eine wichtige Rolle spielt.
In den Jahren 2016 und 2017 fand wieder das traditionelle Backofenfest statt. Ein Riesenerfolg war das Fest 2017 mit dem Florianstag am Samstagabend - hier ging der Dank von Jürgen Metz an die Freiwillige Feuerwehr Katzenbach für die tolle Zusammenarbeit. Zudem bedankte sich Metz bei allen Helfer und Unterstützern und denjenigen die für die jeweiligen Bereiche Verantwortung übernommen haben. Dies klappt seit Jahren hervorragend, so der Vorsitzende.
Zudem bedankte sich Jürgen Metz bei der IG Spielplatz für die geleistete Arbeit (Pflege Umfeld Vereinsheim und Spielplatz und Unterhaltung Vereinsheim etc.) und das Engagement bei den Faschingsveranstaltungen. Hier ging ein weiteres Dankeschön an Michael Böhnlein und KFG für die Organisation und die Durchführung der Faschingsabende im Vereinsheim, die ja wieder unmittelbar bevorstehen. Der Vorsitzende bedankte sich ebenfalls bei allen Helfern insbesondere bei den Plootzfrauen, den Bäckern und diejenigen, die u.a. bei der Flammkuchenaktion bei der Schloßweihnacht und beim Adventsspielen die Arbeit geleistet haben.
Im Ausblick auf 2018 wünschte sich der Vorsitzende wieder bezahlte Auftritte für die Musikkapelle, viel Nachwuchs und ein gut funktionierendes Backofenfest, da dieses für die Finanzierung der Vereinsaktivitäten sehr wichtig sei.
Knapp besetzt
Dirigent Andre Degand berichtete von einer wechselnden Probebeteiligung unter der Woche. Daher überlege er, einmal im Monat den Probentag von Donnerstag auf Freitag zu verlegen. Das Nachwuchsorchester sei derzeit sehr knapp besetzt. Er erinnerte an die verschiedenen Auftritte und empfand den Starkbierabend 2016, der erstmals durchgeführt wurde, als ein Element das man durchaus wieder in Erwägung ziehen könnte. Für 2018 sind Konzerte in Bad Bocklet, Bad Brückenau sowie ein Böhmischer Abend geplant.Derzeit sind 16 Kinder und Jugendliche in Ausbildung (zwei Querflöten, zwei Saxophone, zwei Klarinetten, zwei Trompeten, drei Tenorhörner und fünf Schlagzeuger). Besonders stolz zeigte sich Degand auf das Holzbläsertrio Pia und Tina Schoch und Anna Metz, die beim Kammermusikwettbewerb des Nordbayerischen Musikbundes einen ersten Preis mit Weiterleitung erzielen konnte. Die drei Jungmusiker werden auch vom Markt Burkardroth demnächst geehrt.
In Vertretung der Jugendleiterin Sophia Müller berichteten Erik Metz und Julian Kirchner über die Aktivitäten der Jugendleitung. Die Kassenberichte für den Musik- und Heimatverein und das Vereinsheim zeigten, dass solide gewirtschaftet wurde, so dass die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde. Vereinsringvorsitzender Friedrich Geis sprach ein Grußwort.