Der Bau des Garitzer Kreisels liegt im Zeitplan
Autor: Redaktion
Garitz, Sonntag, 01. Mai 2022
Die Umleitung stellt derzeit Autofahrerinnen und Autofahrer vor eine große Geduldsprobe.
Es ist ein Straßenbauprojekt, über das der ganze Landkreis spricht: Seit Anfang März wird die Garitzer Kreuzung zum Kreisel umgebaut, der sich daran anschließende Westring (B286) wird bis zur Seehofstraße auf einer Länge von 1,1 Kilometern erneuert. Bei einem Vor-Ort-Termin machten sich Landrat Thomas Bold und Innenstaatssekretär Sandro Kirchner ein Bild über den Baufortschritt, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes.
So wurden rund um die Garitzer Kreuzung die Asphaltschichten abgetragen und verschiedene Kanal- und Leitungsverlegungen durchgeführt. "Der Entwässerungskanal, der in der Schönbornstraße gebaut wird, ist fast fertig. Parallel dazu wurden bereits Trinkwasserleitungen neu verlegt", erläuterte der Leiter des Staatlichen Bauamts Schweinfurt, Dr. Michael Fuchs. Derzeit laufen im Kreuzungsbereich alle Vorbereitungen für den Gasleitungsbau. "Zudem sind wir gerade dabei, die ersten Schritte für den Bau der neuen Stützwand auf den Weg zu bringen. Insofern sind wir zuversichtlich, den Straßenbau wie geplant zum Winter abschließen zu können."
Gasleitung schon verlegt
Im Rahmen der Sanierung des Westrings sind die Arbeiten für den neuen Entwässerungskanal bis zur Baufeldgrenze sowie die neuen Gas-/Wasser- und Stromleitungen weit vorangeschritten: Eine Gashochdruckleitung zwischen der Lessingstraße und der Marbachbrücke wurde bereits verlegt. Deren Instandsetzung ist ebenfalls Teil des Bauprojekts. "Dort werden aktuell die Brückenkappen, also der nicht befahrbare Bereich links und rechts neben der Fahrbahn, erneuert", so Bernd Schneider, dessen Unternehmen "Confido Ingenieure" mit der Bauoberleitung betraut ist.
Landrat Thomas Bold zeigte sich sehr zufrieden mit dem Baufortschritt. "Zuletzt haben täglich bis zu 18.000 Verkehrsteilnehmer diese Strecke genutzt - sie alle müssen jetzt durch die Umleitungen längere Fahrzeiten in Kauf nehmen. Um ihre Geduld nicht übermäßig zu strapazieren, ist es wichtig, dass es bei den Baumaßnahmen nicht zu Verzögerungen kommt. Stand heute können wir den Zeitplan gut einhalten."
"Toll, wie zügig es hier vorwärts geht", sagte auch Innenstaatssekretär Sandro Kirchner. "Möglich ist das nur, weil das Staatliche Bauamt und die Baufirmen die Arbeiten mit vollem Engagement begleiten." Die Anwohner hätten viel Verständnis. "Durch die Baustelle sind sie seit Monaten viel Lärm und Staub ausgesetzt. Dazu kommen die Umleitungen, die zusätzlichen Verkehr in Straßen bringen, die normalerweise weniger befahren sind." Die Baumaßnahmen sollen Ende des Jahres abgeschlossen sein. Dann heißt es wieder freie Fahrt auf dem Westring mit dem Kreisel.