Sichtbare Verwitterungsschäden und statische Probleme haben dafür gesorgt, dass die Glocken im Holzturm der evangelischen Friedenskirche seit einiger Zeit nicht mehr läuten. Zur Sanierung bei der gleichzeitig der Zugang barrierefrei gestaltet wird, schießt die Gemeinde zehn Prozent der veranschlagten Kosten von 42 000 Euro dazu.

Bürgermeister Franz Kuhn informiert den Gemeinderat, dass dieser Ansatz bei kirchlichen Vorhaben üblich ist. Anders ist das beim Kindergarten. Hier übernimmt die Gemeinde vertragsgemäß 2/3 der 6200 Euro Kosten, die nach Entnahme der Großbäume für die Gestaltung der Außenanlage in Oerlenbach ausgegeben wurden. Für die Anschaffung eines Fahrzeugaufsatzes für die Freiwillige Feuerwehr Oerlenbach zum Zweck der Verkehrssicherung, vor allem auf der Autobahn, müssen 7600 Euro ausgegeben werden. Der Bürgermeister erläutert, dass diese Lösung geeigneter ist, als einen Hänger mit Fahrtrichtungspfeilen anzuschaffen, den man zudem derzeit gar nicht adäquat unterstellen könnte.

Digitales Rathaus

Ausführlich beschäftigte sich der Gemeinderat mit den Förderrichtlinien zum "Digitalen Rathaus Bayern". Zwar sieht sich die Verwaltung der Gemeinde derzeit bei den Online-Diensten im kommunalen Bereich schon gut aufgestellt, will aber auch weiterhin mit vorne dabeibleiben, sich mit dem "Serviceportal" auseinandersetzen und notwendige Apps wie "Info System" anschaffen, solange es Fördermittel dazu gibt. Das Gremium bestärkt die Verwaltung, nichts auf die lange Bank zu schieben und nicht auf den neuen Gemeinderat zu warten. Werner Rauh: "In zwei Jahren muss man das sowieso können".