Die Stadtteilfeuerwehr aus Garitz wurde zum Löschen eines brennenden Mulchgerätes am Samstagmorgen um 10 Uhr gerufen. Ein gutes Dutzend Einsatzkräfte rückte in drei Fahrzeugen aus. Die Löscharbeiten gestalteten sich als schwierig, denn die Brandstelle war schwer zugänglich. Einsatzort war die Rilkestraße. Nur wenige Neubauten stehen an einer Straßenseite des Staffelsberges, gegenüber ist eine mehrere tausend Quadratmeter große Brachfläche, total überwuchert von meist bis zu zweieinhalb Meter hohen Brombeerstauden.

Dort, fast mitten im Gebüsch, qualmte es mächtig. Für das erste eintreffende Fahrzeug, ein schweres Hilfeleistungslöschfahrzeug, war es fast unmöglich dorthin zu gelangen, denn der Boden war aufgeweicht, steil und steinig. Also gingen der Feuerwehrleute mit dem Pulverlöscher vor. Sie fanden ein professionelles, raupenbetriebenes Mulchgerät, dass voll in Flammen stand. Gerade einmal 40 Betriebsstunden habe das Gerät auf dem Zähler. Dann habe es einen Schlag getan und Motor und Auspuff standen in Flammen, berichtete der Maschinenbediener . Der Mann wirkte zwar geschickt, blieb aber ansonsten unverletzt. Die Maschine, mit der er die Hecke rodete, sei nun ein Totalschaden. Der Bediener schätzt den Schaden auf circa 50 000 Euro.

Das zweite Fahrzeug der Garitzer Wehr das inzwischen eingetroffen war, ein Tanklöscher auf Unimogfahrgestell, konnte näher an die Brandstelle heranfahren werden. Es gelang, den brennenden Mulcher zu löschen.

Die Polizei vermutet als Brandursache einen technischen Defekt.