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Bad Kissingen: Spatenstich für den Bau des neuen Theresien-Kindergartens erfolgt


Autor: Redaktion

Bad Kissingen, Freitag, 28. Juni 2024

Um ein besseres Angebot in der Kinderbetreuung zu gewährleisten, wird in Bad Kissingen ein neuer Kindergarten gebaut. Die Stadt gibt Informationen zu dem Stand des Projektes.
Wunder gibt es immer wieder – Spatenstich für den Bau des neuen Theresien-Kindergartens


„Wunder gibt es immer wieder“, so der Vorsitzende der Theresienspitalstiftung Pfarrer Gerd Greier in seinem Grußwort und erinnerte daran, dass er seit acht Jahren mit dem Projekt befasst sei. „Ich hoffe, dass der Bau schneller vorangeht als diese Phase“, ergänzte Stiftungsverwalterin Michaela Atzler, wie die Stadt Bad Kissingen in einer Pressemitteilung berichtet.

Die Situation der Kinderbetreuungsplätze in Bad Kissingen ist seit Jahren angespannt. In den letzten Jahren wurde mit der neuen Außenstelle des Kliegl-Kindergartens und der Erweiterung in Poppenroth zwar schon eine erhebliche Steigerung der Platzkapazitäten geschaffen.

Aber das reicht noch nicht, weswegen nun mit dem Bau des Theresien-Kindergartens in der Steinstraße „der Bing Bang“ beim Thema „Kinderbetreuung“ gelungen ist, wie es der stellvertretende Vorsitzende der Theresienspitalstiftung und Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel beim Spatenstich formuliert. Die kath. Kirchenstiftung Herz Jesu wird den Kindergarten betreiben. Er wird in Nachbarschaft der Realschule auf dem Gelände der Theresienspitalstiftung gebaut und voraussichtlich 2026 in Betrieb genommen.

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Das wird gebaut

Das neue Gebäude wird im Norden des Baugrundstückes platziert und über die Steinstraße erschlossen. Es entsteht ein zweigeschossiger Massivbau ohne Unterkellerung. Der Dachbereich ist unterteilt in Satteldächer und Flachdächer.

Im Erdgeschoss entstehen drei Kinderkrippengruppen, eine Mischgruppe, sowie Personalräume, Ausgabeküche mit Speisesaal und Technikräume. Im Obergeschoss sind zwei Gruppenräume für die Mittagsbetreuung der Schulkinder, drei Kindergartengruppenräume, ein Mehrzweck- und Multifunktionsraum, sowie die Verwaltung und weitere Technikräume angesiedelt. Außerdem sind natürlich Spiel- und Aufenthaltsflächen für die Bereiche Krippe und Kindergarten/Hort geplant.

Die drei Bereiche Kindergarten, Krippe und Schülerhort sollen in sich geschlossen geführt werden. Um den Kindern bei der Größe der Einrichtung den Überblick zu ermöglichen, werden die einzelnen Bereiche baulich voneinander getrennt. Dieses stellt sich auch farblich im Innenbereich dar. Der gemeinsame Eingang bietet allen Bereichen Begegnungsmöglichkeiten. Gemeinschaftsräume wie Speisesaal, Küche, Personal-, Bewegungsräume und Garten sind so konzipiert, dass sie gemeinsam genutzt werden können.

Das Büro für Leitung und Verwaltung ist im Eingangsbereich positioniert, sodass Besucherinnen wie Besucher schnell einen Ansprechpartner finden, ohne sich im Haus orientieren und dort stören zu müssen. Gleichzeitig kann aber eine derart große Einrichtung nicht nur zentral geführt werden. Es ist geplant, Bereichsleitungen einzusetzen, die für den jeweils eigenen Bereich Leitungsaufgaben in der pädagogischen Arbeit übernehmen. Es werden voraussichtlich mindesten drei Fach- und Ergänzungskräfte pro Gruppe arbeiten.

Die Einrichtung ist in allen Ebenen barrierefrei.

Besonderer Schwerpunkt: Sprache

Besonders wichtig ist der Kindergarten nach Ansicht des Oberbürgermeisters für die Integration und den Zusammenhalt in der Stadt: „Kinder kommen aus immer unterschiedlicheren Verhältnissen. Um sie später gemeinsam beschulen zu können, brauchen sie dringend die vorschulische Bildung“. Der Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit wird folgerichtig auf Sprache, Inklusion und Elternarbeit liegen. Hierbei kann die neue Einrichtung von den Erfahrungen aus dem Kliegl-Kindergarten profitieren, die in den letzten Jahren am Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ teilgenommen hat.

Zahlen und Fakten:

Kapazität: 185 Plätze

Kindergarten: 85

Krippe: 50

Hort: 50

Gesamtkosten: 11,4 Mio

Förderung: 5,9 Mio.

Voraussichtliche Inbetriebnahme: 2026