Der Parkplatz an der Schornhecke war am World Ranger Day im Biosphärenreservat Rhön Anlaufstelle für alle, die sich für ihre Arbeit interessieren. Zum ersten Mal haben sich die Ranger aus den Hessen, Bayern und Thüringen zusammen getan, um diesen Tag zu organisieren. Gleichzeitig feierten die Ranger der Hessischen Rhön in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen.

Während in der Hessischen Rhön derzeit sechs Ranger beschäftigt sind, übernehmen in der bayerischen Rhön Uwe Steigemann und Maik Prozeller diese Aufgabe. Die unterschiedliche Personalstärke hänge mit unterschiedlichen Strukturen und Aufgabengebieten zusammen, erklärte Martin Kremer, der stellvertretende Leiter der Hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön, der für die Einteilung der hessischen Ranger zuständig ist. So gehöre in Hessen die Umweltbildung zu den Kernaufgaben der Ranger, was in der bayerischen Rhön vom Verein Naturpark und Biosphärenreservat übernommen werde. Dennoch werde auch auf bayerischer Seite in absehbarer Zeit das Kontingent aufgestockt. Michael Geier, Leiter der Bayerischen Verwaltungsstelle, sprach von zwei weiteren Stellen, die heuer noch geschaffen werden sollen, allerdings über den Verein.