Über 1000 Zugteilnehmer und geschätzt rund 4000 Besucher waren am Samstag bei strahlendem Sonnenschein und zweistellige Temperaturen beim Sinntaler Faschingszug in Altengronau. Der bunte Lindwurm, der alle zwei Jahre im Wechsel mit der unterfränkischen Nachbargemeinde Zeitlofs in Altengronau stattfindet, zog in diesem Jahr das neunte Mal durch den Sinntaler Ortsteil. Die Narren, die die Frankfurter Straße säumten , feierten zusammen mit den Zugteilnehmern.

Die Alegrüner Fosenöchter - oder auch Sinnpiraten genannt - waren es, die den Reigen, eine Woche vor dem eigentlichen Höhepunkt des Faschings mit einem bunten und schrillen Faschingsumzug starteten. 23 Fußgruppen, 19 Motivwagen und vier Musikgruppen hatten den Sinntaler Ortsteil in voller närrischer Hand. "Es herrschte wieder Ausnahmezustand", freute sich Zugmarschall Hans-Peter Zeller. Insgesamt waren es über 1100 Zugteilnehmer.

Mitunter das Vierfache an Zuschauern säumte die Frankfurter Straße bis zum Festplatz im Aspenweg. Den Start machte die Faschingsgemeinschaft Salmünster mit ihrer Samba-Band. Die Rienecker präsentierten sich als Herolde.

Die Dauerbrenner aus Bad Brückenau kamen als Indianer und die Brönnbarchfratze aus Obersinn zeigten wie die Alemannische Fasenacht gefeiert wird. Die Helden der Kindheit präsentierten die Zeitlofser Narren. Unter den Zugteilnehmern waren auch Gardegruppen aus Altengronau, Schlüchtern, Steinau, Oberzell, Wallroth, Sterbfritz und Jossa zusehen. Die abschließenden Wägen hatten die Themen, wie Sauna, Saloon, Apré Ski, Spielekiste, Römer, Gefängnis, 80er und 90er Jahre, Zirkus und Bob der Baumeister. Im Anschluss fand noch eine Party auf dem Altengronauer Festplatz statt.