Bürgermeister Alexander Schneider informierte in der Mittwochssitzung den Gemeinderat über den Ortstermin mit dem staatlichen Bauamt Schweinfurt anlässlich der Sanierung der Ortsdurchfahrt Platz. Mit in die Planung gehen soll der eine oder andere Gehweg, der aktuell nicht der Norm entspräche, hieß es. Der bereits befahrene Kanal sei soweit "gut in Schuss".

Erneuert werden sollen lediglich die Wasserschieber sowie manche Einlässe im Bereich der Bushaltestellen. Ausgebessert werden muss eine Engstelle des Kanals, der von der Rhönstraße kommend auf ein halb so großes Rohr in der Hauptstraße trifft. Die Anlage von Verkehrsinseln an den Ortseingängen gestalte sich eher schwierig, sagte der Bürgermeister.

Breitbandversorgung und die Gestaltung der Gehwege müssen in den nächsten Sitzungen beraten werden. Wenn alles gut laufe, wird die Sanierung der Ortsdurchfahrt Platz im Jahr 2023 erfolgen. Sollten alle Fragen eher geklärt werden können, womöglich bereits im kommenden Jahr, sagte Schneider.

Beitritt zur Zentralen Beschaffungsstelle

Das Vergaberecht wird immer komplizierter. Im Landratsamt Bad Kissingen ist eine zentrale Beschaffungsstelle angesiedelt. Somit können die Kommunen durch die fachliche Spezialisierung entlastet werden. Kosten entstehen für die Gemeinden nur, wenn Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Der Marktgemeinderat beschloss einstimmig, der Zentralen Beschaffungsstelle beizutreten.

Weiter gab Bürgermeister Schneider bekannt, dass der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft Waldfenster neu gewählt wird. Weil die Marktgemeinde Geroda "einen Schnippel" Wald im Waldfensterer Forst besitzt, können sich auch Leute aus Geroda und Platz zur Wahl stellen.

Ein rein bürokratischer Akt waren die Tagesordnungspunkte zur Zweckvereinbarung über die kommunale Zusammenarbeit bei der Verkehrsüberwachung. Die Vereinbarung wurde aufgehoben, weil Rödelmaier ausgetreten war, die Neufassung gilt ab Januar 2022.

Dorferneuerung

Gemeinderat Ingo Fechner informierte über einen Termin im Rahmen der Dorferneuerung - Tourismus. Dieser soll stattfinden am Donnerstag, 16. September um 18 Uhr vor dem Feuerwehrhaus. Themen sind unter anderem die Gestaltung des Betonerkers am Mühlbach, der für Infos zum Wohnmobilstellplatz benutzt werden soll, Zugang zur Thulba - Wasser erleben, sowie ein Zugang vom Feuerwehrhaus zum Spielplatz.

Johanna Kohl merkte an, dass demnächst ein neuer Jugendrat gewählt werden muss. Man wusste zwar, dass man sich jederzeit an den Gemeinderat wenden konnte, wünschte aber dennoch eine bessere Zusammenarbeit. Sie schlug vor, dass ein Jugendbeirat an den Gemeinderatssitzungen teilnehmen könnte. Bürgermeister Schneider hingegen wollte die Jugend in Eigenverantwortung agieren lassen und ihnen "nichts vorschreiben". Laut den Gemeinderäten Florian Heck und Matthias Kohl soll das Thema Jugendratwahl beim Jugendstammtisch im Herbst besprochen werden.

Stellplätze für Wohnmobile

Auf dem Grundstück vor dem Feuerwehrhaus in Geroda will die Gemeinde sechs Stellplätze für Wohnmobile anlegen. Der Bauantrag wurde in der Sitzung einstimmig durchgewinkt.

Ebenso gab es keine Einwände bei zwei weiteren Bauanträgen - Bau eines Windfanges in Platz und Neubau nach teilweisem Abbruch eines Gebäudes.

Dank für Engagement

Mit einem Geldgeschenk und original Gerodaer Kaffeebechern bedankte sich Bürgermeister Alexander Schneider bei Johanna und Theresa Kohl für ihre Arbeit beim örtlichen Gemeindeanzeiger. Zum 30-jährigen Bestehen hatten die engagierten Schwestern ein buntes Jubiläumsblatt herausgegeben. Schneider würdigte zudem die Arbeit der "beachtlichen" Anzahl von 51 Redakteuren, die in den letzten drei Jahrzehnten für die Erstellung des Gemeindeanzeigers verantwortlich waren und hob die gute Zusammenarbeit hervor. Bei Fragen und Anregungen mögen sich die Redakteure an den Gemeinderat wenden, sagte er.