Insgesamt 4201 Wähler gaben in der Großgemeinde ihre Stimme ab; das waren 57,74 Prozent. Wahlsieger wurde die BWG mit 40,4 Prozent, vor der SPD mit 34,8 Prozent und der CDU mit 24,8 Prozent.

Dementsprechend belegt die BWG zehn Sitze in der Gemeindevertretung, genauso viel wie in der vergangenen Wahlperiode. Das bedeutet dennoch einen Zugewinn in der Gewichtung für die Wählergemeinschaft, wurde das Gremium doch von 31 im Jahr 2016 auf 25 Sitze verkleinert. Die SPD errang neun und die CDU sechs Mandate. Beide verloren damit jeweils drei Sitze.

Diese Prozentverteilung entspricht übrigens weitgehend dem Wahlverhalten in Züntersbach (BWG: 41,97 Prozent, SPD: 32, 26, CDU: 25,81). Allerdings lag dort die Wahlbeteiligung mit 24,61 Prozent auf äußerst bescheidenem Niveau. Nur 126 Stimmberechtigte wählten tatsächlich.

Nur ein Züntersbacher hat es in die Sinntaler Gemeindevertretung geschafft. Es ist Lukas Henke (CDU). Neukandidatin Sabine Hergenröther erzielte mit 3,18 Prozent ein respektables Ergebnis und lag nicht weit hinter ihren SPD-Kollegen Werner Zirkel (3,46 Prozent) und Carsten Herzog (3,29).

Bei der Wahl zum Kreistag scheiterte Henke allerdings. Mit seinen 36734 Stimmen, beziehungsweise 1.12 Prozent, konnte er keinen der 87 Sitze ergattern. Insgesamt stellt die CDU 23 Räte in der Kreisvertretung in Hanau; keiner kommt aus Sinntal. ?????

Von den sechs Kandidaten für den Züntersbacher Ortsbeirat (fünf Sitze) hat Ortsvorsteher Harald Stelzner die meisten Stimmen auf sich vereinen können (331). Ins Gremium folgen ihm Lukas Henke (246), Krisna Hergenröther (237), Sabine Hergenröther (223) und Carsten Herzog (179). Daußen bleiben muss vorerst Thomas Hergenröther (148 Stimmen). Er könnte aber nachrücken, wenn eines der fünf neugewählten Mitglieder ausfällt.