Auf zum Kreuzberg
Autor: Redaktion
Poppenroth, Mittwoch, 29. August 2018
Die Pilger aus Poppenroth begeben sich am Wochenende 8. und 9. September auf ihre traditionelle Wallfahrt.
"Mit Freude Wallfahrt erleben - in Stille mit Gott", so lautet das Motto der diesjährigen Wallfahrt der Pfarrgemeinde Poppenroth. Inhalte der Wallfahrt werden neben Beten und Singen auch stille Momente sein, um sich vom Alltag zu lösen. Dafür sorgen diverse Meditationen und Lieder zum Wallfahrtsmotto. Die Tradition ihrer Vorfahren werden die Poppenrother am Wochenende vom Samstag, 8. September, bis Sonntag, 9. September, zum 274 Mal einlösen, so Wallfahrtsführer Lothar Metz.
Ursprung unbekannt
Die Poppenrother Kreuzbergwallfahrt findet alljährlich nach Maria Geburt statt. Über den Ursprung der Wallfahrt ist heute in Poppenroth nichts mehr bekannt. Man erzählt sich lediglich, dass die Wallfahrt zum Kreuzberg in Pestzeiten gelobt wurde. Damals machte man sich zur Auflage, dass sich von jeder Familie mindestens eine Person an der Prozession beteiligen muss.
In den Pfarreiunterlagen sind keine Aufzeichnungen vorhanden. Dies dürfte darauf zurückzuführen sein, dass Poppenroth bis 1594 von der Pfarrei Bad Kissingen verwaltet wurde. Von da an gehörte sie als Filiale zu Stralsbach bis sie ab 1794 eine selbstständige Pfarrei wurde.
Seit 1744
Die Wallfahrt von Poppenroth wird urkundlich zum ersten Mal im Kirchenführer des Klosters Kreuzberg im Jahre 1744 erwähnt. Der Anlass dieser Aufzeichnung war die große Zahl der damals ankommenden Wallfahrten.
1#googleAds#100x100Pfarrgemeinderatsvorsitzender Alfons Schmitt legte 1982 ein Wallfahrtsbuch an, welches als Chronik für kommende Generationen dient. Heute nehmen im Durchschnitt 100 bis 120 Wallfahrer an der alljährlichen Wallfahrt teil.