28.000 FFP2-Masken an Haushalte verteilt

1 Min
Oberbürgermeister Dirk Vogel nahm die Lieferung der FFP2 Masken zusammen mit (von links) Adrian Schmidt und Manfred Reuß vom Servicebetrieb, dem Geschäftsleitenden Beamten Gerhard Schneider und dem Leiter des Servicebetriebes Jürgen Kober im Rathaushof in Empfang. Foto: Thomas Hack
Oberbürgermeister  Dirk Vogel nahm die Lieferung der FFP2 Masken zusammen mit (von links) Adrian Schmidt und Manfred Reuß vom Servicebetrieb, dem Geschäftsleitenden Beamten Gerhard Schneider und dem Leiter des Servicebetriebes Jürgen Kober im Rathaushof in Empfang. Foto: Thomas Hack
Die versandfertig verpackten FFP2-Masken wurden von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung zum Abtransport verladen. Foto: Thomas Hack
Die versandfertig verpackten FFP2-Masken wurden von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung zum Abtransport verladen. Foto: Thomas Hack
 

Die Stadt Bad Kissingen realisierte spontanes "Großprojekt" und schickte am Wochenende kostenlose FFP2-Masken an alle rund 14.000 Haushalte in der Großen Kreisstadt.

Die Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung, Einkaufen und Nutzung des ÖPNV ab dem 18. Januar nur noch mit FFP2-Masken zuzulassen, hat sicher auch einige Bad Kissinger Bürgerinnen und Bürger überrascht. Infolgedessen haben sich auf jeden Fall viele die Frage gestellt: "Wie und wo komme ich an diese Masken?", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Bad Kissingen.

Gerade für ältere, kranke oder nicht so mobile Bürgerinnen und Bürger muss sich die zeitnahe Beschaffung dieser Masken durchaus als eine zusätzliche Herausforderung herausgestellt haben. Die Stadt Bad Kissingen, mit Stadtrat und Stadtverwaltung, hat diese Startschwierigkeiten schnell vorhergesehen und zügig beschlossen, mit der kostenfreien Verteilung von je zwei Masken pro Haushalt eine konkrete Hilfestellung anzubieten. Die Masken wurden daraufhin von der Stadt bestellt und aus städtischen Mitteln finanziert.

Flächendeckend Hilfe anbieten

"Wenn man flächendeckend das Tragen beim Einkaufen anordnet, muss man aus meiner Sicht auch flächendeckend zum Start Hilfe anbieten, damit jeder die Chance hat, die Vorgabe einzuhalten", erläutert Oberbürgermeister Dirk Vogel den Bad Kissinger Ansatz. Sicherlich seien zwei Masken pro Haushalt keine dauerhafte Versorgung. Die Erfüllung der aktuellen, staatlichen Pandemie-Auflagen werde so aber doch wesentlich einfacher gemacht.

Oberbürgermeister Dirk Vogel bedankt sich beim Stadtrat, der diese Aktion geschlossen unterstützt und die Finanzierung der Masken über den städtischen Haushalt bereitgestellt hat. Ein Dank geht auch an die Stadtverwaltung, die innerhalb kürzester Zeit, auf allen Ebenen die logistische Umsetzung dieses spontanen "Großprojektes" realisierte. Dazu zählen auch die mehr als ein Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die neben ihren regelmäßigen Dienstaufgaben das Kuvertieren der 28.000 Masken in die 14.000 Briefumschläge übernommen haben und ohne deren Hilfe der extrem knappe Zeitplan nicht hätte umgesetzt werden können.

Der Versand erfolgte am vergangenen Wochenende über einen Verteilservice an alle Bad Kissinger Haushalte. Eine Antragstellung oder Kontaktaufnahme mit der Stadt war hierzu nicht erforderlich.

Aufgrund der komplexen Verteilaktion kann es im Einzelfall vorgekommen sein, dass in dem einen oder anderen Briefkasten kein Umschlag mit den zwei FFP2-Masken gelandet ist. Die Stadtverwaltung bittet die Betroffenen um Kontaktaufnahme unter Tel.: 0971/8070 oder über infotheke@stadt.badkissingen.de. Die Masken werden in diesen Fällen durch die Stadtverwaltung speziell zugesandt.