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Unterfranken: Weil er Heimweg nicht mehr wusste - 19 -Jähriger irrt nachts zu Fuß über Autobahn


Autor: Agentur dpa, Redaktion

Alzenau in Unterfranken, Montag, 08. Oktober 2018

Nach dem Besuch eines Weinfestes im Kreis Aschaffenburg wusste ein 19-Jähriger nicht mehr, wie er nach Hause kommen sollte. Deshalb spazierte er über die Autobahn und versuchte sich mit sehr speziellen Mitteln vor den Autos zu schützen.
Ein 19-Jähriger ist in der Nacht auf Sonntag betrunken zu Fuß über die Autobahn geirrt. Offenbar kannte er den Weg zu seiner Wohnadresse nicht mehr. Symbolfoto: pixabay/Tobias-Steinert


Nachdem er den Weg zu seiner Wohnadresse nicht mehr wusste, ist ein 19-Jähriger in der Nacht auf Sonntag betrunken auf der Autobahn nach Hause spaziert. Um sich vor den Autos zu schützen, hat er sich mit speziellen Mitteln bewaffnet.

Der Jugendliche war am Samstag auf einem Weinfest und nach dem Besuch offenbar so betrunken, dass er nicht mehr wusste, wie er nach Hause kommen sollte. Daher wählte der 19-Jährige den Weg über die Autobahn 45 bei Alzenau im unterfränkischen Kreis Aschaffenburg - zu Fuß. Vorbeifahrende Autofahrer hupten offenbar, als sie den spazierenden Fußgänger entdeckten.

Um sich besser zu schützen, ließ sich der 19-Jährige etwas ganz Spezielles einfallen. Er schnappte sich zwei herumliegende Leitpfosten, wie die Polizei mitteilte. So erhoffte er sich, von den Autofahrern besser gesehen zu werden. Eine vorbeifahrende Polizeistreife stoppte den Irrläufer schließlich, sammelte ihn ein und brachte ihn zu seinen Eltern nach Hause.

Bereits einige Stunden zuvor wurde am Samstagabend ein ebenfalls erheblich betrunkener Mann auf der Autobahn überfahren, als er die A3 bei Herzogenaurach überqueren wollte. Anschließend stand der Mann auf, als wäre nichts passiert, und lief weiter.