Ein technischer Defekt am Pkw eines 73-Jährigen hatte am Mittwochabend bei Waldaschaff zunächst eine Vollsperre der A3 in Richtung Nürnberg zur Folge. Doch auch auf der Gegenfahrbahn bekam die Polizei zu tun. 

Nach derzeitigen Erkenntnissen zum Unfallhergang befuhr ein 73-Jähriger gegen 20:00 Uhr mit seinem Wagen die A3 in Richtung Nürnberg und geriet hierbei auf Grund eines technischen Defekts an seinem Fahrzeug in die Mittelleitplanke. In der Folge drehte sich der Pkw um die eigene Achse, touchierte nochmals die Mittelleitplanke und kam schließlich entgegen der Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.  

A3 wegen Doppel-Unfall gesperrt - Insgesamt 115.000 Euro Sachschaden 

Der 73-Jährige konnte das Fahrzeug glücklicherweise unverletzt verlassen. Am BMW entstand ein Totalschaden von rund 50.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach musste die A3 in Fahrtrichtung Nürnberg für rund zwei Stunden voll gesperrt werden.

Gegen etwa 20:30 Uhr kam es direkt auf Höhe der Unfallstelle auf der Gegenfahrbahn der A3 in Richtung Frankfurt zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Dieser hatte insgesamt vier leichtverletzte Personen und einen Sachschaden von 65.000 Euro zur Folge.

Ein 67-Jähriger war auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs, als ihm ein 56-Jähriger von hinten auffuhr. Eine 27-Jährige erkannte die Situation zu spät und fuhr wiederum auf das hintere der beiden Unfallfahrzeuge auf. Die drei beteiligten Autos kamen schließlich auf allen drei Fahrstreifen verteilt zum Stillstand. Der Unfall hatte eine Vollsperre der A3, in diesem Fall in Fahrtrichtung Frankfurt, für eine Stunde zur Folge. 

Drei Fahrzeuge kollidieren Richtung Frankfurt - Vier Personen werden leicht verletzt 

Die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach wurde bei der Unfallaufnahme durch die örtlichen Feuerwehren aus Weibersbrunn, Waldaschaff und Bessenbach mit insgesamt 52 Einsatzkräften unterstützt. Durch die Vollsperrung in beiden Fahrtrichtungen kam es zu nicht unerheblichen Verkehrsbehinderungen.

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