Massenkarambolage auf der A3 bei Weibersbrunn: Sieben Unfälle am Mittwochmorgen - Was war die Ursache?
Autor: Redaktion
Weibersbrunn, Mittwoch, 20. März 2019
Am Mittwochmorgen (20.03.2019) kam es auf der A3 bei Weibersbrunn zu sieben Unfällen in nur wenigen Minuten. Dabei entstand ein fünfstelliger Sachschaden. Die Unfälle stehen miteinander in Verbindung.
Auf der A3 kam es laut einer Polizeimitteilung am Mittwochmorgen (20.03.2019) in Fahrtrichtung Frankfurt zu einem Unfall, der Ursache für weitere Verkehrsunfälle war.
Mehrere Unfälle durch nicht angepasste Geschwindigkeit bei Eisglätte bei Weibersbrunn
Gegen 6:25 Uhr geriet eine 29-Jährige Opelfahrerin aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei Eisglätte ins Schleudern. Sie kam schließlich an der Außenleitplanke zum Stehen.
Ein nachfolgender Ford-Fahrer erkannte den Unfall und erschrak. Dabei lenkte er ruckartig nach rechts. Dadurch kam er ebenfalls ins Schleudern. Zunächst landete er im unbefestigten Grünstreifen, von dort aus schleuderte er zurück auf die Fahrbahn und kam schließlich auf dem Beschleunigungsstreifen der Anschlussstelle Weibersbrunn zum Stehen.
Gegen 06:45 Uhr kam dann wenige hundert Meter weiter, bei Weibersbrunn, ein 38-Jähriger mit seinem Pkw BMW ins Schleudern. Wie auch die Opel-Fahrerin war er zu schnell unterwegs. Er kollidierte zunächst mit der Betonmittelleitplanke und kam schließlich auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen.
Stau und weitere Unfälle durch die Streckensperrung
Polizei und Feuerwehren mussten für die Unfallaufnahme die A3 kurzzeitig und die Anschlussstelle Weibersbrunn für circa eine Stunde sperren.
Im nachfolgenden Stau schaffte es dann ein 51-Jähriger nicht mehr seinen VW Polo abzubremsen. Daraufhin kam er ins Schleudern und kollidierte auf dem mittleren Fahrstreifen mit einem Lkw.
Im daraus resultierenden Stau ereigneten sich zudem noch drei weitere Auffahrunfälle.