Ein Mann sorgt in Aschaffenburg nach einer psychischen Ausnahmesituation für einen Polizeieinsatz. Die Beamten müssen ihn zu Boden bringen und ins Bezirkskrankenhaus einweisen.
Am Donnerstag (1. Oktober 2026) wurde die Aschaffenburger Polizei von einem Mann in Atem gehalten, der sich dem aktuellen Sachstand nach in einer psychischen Ausnahmesituation befand.
Nach Angaben der Beamten ging bei ihnen gegen 07.55 Uhr eine Mitteilung über eine männliche Person ein, die laut einem Zeugen in der Hefner-Alteneck-Straße herumschrie und hierbei mit heruntergelassener Hose herumlief.
42-Jähriger leistet heftigen Widerstand gegen Aschaffenburger Polizei
Daraufhin rückten umgehend Streifen der Dienststelle an, die den Mann tatsächlich vor Ort feststellen konnten. Laut Polizei zeigte sich der 42-Jährige allerdings "bereits von Beginn an hoch aggressiv" und begann plötzlich, mit erhobenen Fäusten auf die Beamten zuzugehen.
In der Folge wurde der Mann zu Boden gebracht und gefesselt, wobei er erheblichen Widerstand leistete. Nachdem er fixiert wurde, transportierten ihn die Beamten zur Dienststelle - wo er sich dann auch in der dortigen Haftzelle weiterhin aggressiv benahm und randalierte.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde bei dem deutschen Staatsangehörigen eine Blutentnahme durchgeführt. Es folgte die Einweisung in ein Bezirkskrankenhaus. Es wurde mittlerweile ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet.