Mittelfranken: Lkw mit 8.000 Hühnern kippt zur Seite - Tiere aus Anhänger geschleudert

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Ein Lastwagen, der Hühner mit sich führte, verlor in der Nacht zum Freitag im Landkreis Ansbach die Kontrolle und landete im Graben. Symbolfoto: EPA/Alex Hofford
Ein Lastwagen, der Hühner mit sich führte, verlor in der Nacht zum Freitag im Landkreis Ansbach die Kontrolle und landete im Graben.  Symbolfoto: EPA/Alex Hofford

Ein Lastwagen, der rund 8.000 Hühner mit sich führte, verlor in der Nacht zum Freitag im Landkreis Ansbach die Kontrolle und kippte zur Seite.

Mehr als 200 tote Hühner und ein beschädigter Lastwagen waren die Folge eines Verkehrsunfalles zwischen Wittelshofen und Gerolfingen (Lkr. Ansbach) , der sich in der Nacht zum Freitag ereignete. Wie die Polizei berichtet, musste die Straße teilweise gesperrt werden.
Gegen 02.20 Uhr gerieten die rechten Räder des Lastwagens aus bislang ungeklärten Gründen rechtsseitig ins Bankett. Der Fahrer verlor anschließend die Kontrolle über sein schweres Fahrzeug und infolge eines Lenkmanövers rutschte der beladene Anhänger eine Böschung hinab und kippte zur Seite. Auf dem Gespann waren ursprünglich insgesamt 8.000 Hühner geladen gewesen. Durch den Aufprall wurden die im Anhänger mitgeführten Transportkäfige mit dem Geflügel teilweise sogar herausgeschleudert.


Lange Bergungsarbeiten

Beim Eintreffen der ersten Streifenbesatzung liefen bereits mehr als 100 Hühner auf und neben der Fahrbahn. Ein sofort herbeigerufener Trupp der Transportfirma brachte Personal und ein Ersatzfahrzeug zur Unglücksstelle. Sie fingen die Legehennen ein und luden sie auf das zweite Fahrzeug um.

Ein Autokran musste den Lastwagen mit Anhänger über mehrere Stunden hinweg bergen. Der Fahrer des Lastwagens blieb bei dem Unfall unverletzt. Insgesamt starben 202 Hühner noch an der Unfallstelle. Sie stammten ursprünglich aus einem Legehennenbetrieb aus Paris. Die Schadenshöhe am Fahrzeug wurde auf mehr als 35.000 Euro geschätzt.