In Colmberg (Landkreis Ansbach) hat es am Freitagabend (25. März 2022) einen Zwischenfall mit einem E-Auto gegeben. Dies hatte in der Garage eines Wohnhauses Feuer gefangen. Wie ein Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr gegenüber inFranken.de berichtet, sei das Fahrzeug wohl gerade beim Ladevorgang gewesen, als es in Brand geriet. 

Die konkrete Ursache des Feuers sei aber noch unklar und werde nun von der Polizei untersucht, so der Kommandant. Das Auto, ein VW Up, sei mit einem "einfachen Ladekabel mit 220 Volt" angeschlossen gewesen, es habe sich nicht um eine hausinterne Ladestation gehandelt. Weil die Feuerwehr Sorgen gehabt habe, dass das E-Auto erneut Feuer fangen könnte, seien die Einsatzkräfte vor Ort geblieben, bis das Auto abgeschleppt wurde - und hätten auch das Wassernetz bereitgehalten. Doch die Suche nach einem Abschleppunternehmen habe sich schwierig gestaltet, so der Kommandant.

"Die Abschleppunternehmen sagen, solange es nicht klar ist, ob der Akku defekt ist, dürfen wir den Wagen auch nicht transportieren", so der Feuerwehrmann. Am Ende habe die anwesende Polizei ein Unternehmen finden können, das auch selbst beim Vertrieb des Fahrzeugs beteiligt war. Der Akku sei nach Einschätzung des Kommandanten aus Colberg aber nicht beschädigt gewesen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken am Sonntag (27. März 2022) mitteilt. Der Sachschaden betrage rund 20.000 Euro.