• Wohnhausbrand im Ansbacher Ortsteil Wallersdorf
  • Feuerwehr wird um 02.30 Uhr alarmiert
  • Probleme mit Löschwasser

In den frühen Morgenstunden hat ein Brand einer Gartenhütte in Mittelfranken die Feuerwehren vor eine größere Herausforderung gestellt. Beim Eintreffen der ersten Einsatzfahrzeuge stand bereits eine Scheune, die sich neben der Gartenhütte befand, in Flammen.

Feuer in Ansbach: Flammen greifen auf Wohnhaus über - Feuerwehr fehlt Löschwasser

Gegen 02.30 Uhr am Dienstag (29.12.2020) wählte eine Bewohnerin den Notruf, wie es in der offiziellen Pressmitteilung des Präsidiums aus Mittelfranken heißt. Der Einsatzort befand sich in einem Wohngebiet im Ansbacher Ortsteil Wallersdorf.

Das Übergreifen der Flammen auf den Wohnbereich über einer Garage konnte die Feuerwehr, trotzt schneller Alarmierung, allerdings nicht verhindern. Im Interview mit der Agentur News5 erklärt Steffen Beck, Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter der Feuerwehr Ansbach, die Probleme der Feuerwehr:

"Schwierig hier war die enge Bebauung und das Problem mit dem Löschwasser", sagte Beck am Einsatzort. "Löschwasser war nicht ausreichend zur Verfügung."

Feuerwehr fehlt Löschwasser: So wurde das Problem gelöst

Um beide Probleme zu lösen, wurden weitere Feuerwehren verständigt, um aus entfernten Löschweihern Wasser an die Einsatzstelle zu fördern. Außerdem konnten die Feuerwehren mit einer sogenannten Riegelstellung das Feuer aus der Luft löschen.

Die Feuerwehren waren mit über 100 Einsatzkräften vor Ort und konnten ein Übergreifen auf das eigentliche Wohnhaus verhindern. Laut Meldung der Polizei kamen keine Menschen zu Schaden, alle Bewohner konnten sich rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich retten.

Zur Ermittlung der Brandursache wurden Brandermittler verständigt, auch die Kriminalpolizei ermittelt. Bislang ist der Grund für das Feuer unklar.