Lkw-Fahrer stürzt aus Fahrerkabine in Ansbach - Rettungshubschrauber im Einsatz
Autor: Redaktion
Ansbach, Freitag, 14. Juni 2024
Zu einem Unfall ist es am Donnerstag (13. Juni 2024) auf einem Parkplatz bei der A6 bei Ansbach gekommen. Ein Lkw-Fahrer ist dabei schwer am Kopf verletzt worden.
Nach einem Notruf am Dienstag (11. Juni 2024) konnte die Polizei einen stark betrunkenen Lkw-Fahrer auf dem Parkplatz Silberbach bei der A6 bei Ansbach in Richtung Heilbronn antreffen. Das berichtet die Verkehrspolizeiinspektion Ansbach.
Ein Alkoholtest vor Ort ergab über 2 Promille Atemalkoholkonzentration. Der 40-jährige Mann wurde während dieser Kontrolle durch den Rettungsdienst medizinisch untersucht, eine Mitnahme ins Krankenhaus oder eine weitere Betreuung war aber nicht erforderlich. Aufgrund seiner "Alkoholisierung" wurde die Weiterfahrt unterbunden und sein Fahrzeugschlüssel sichergestellt, heißt es im Bericht.
Betrunkener Lkw-Fahrer aus Fahrerkabine in Ansbach gestürzt und schwer verletzt
In der Folge wurde der Fahrer durch Beamtinnen und Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Ansbach mehrfach aufgesucht, um seine Fahrtüchtigkeit festzustellen. Bei den hier durchgeführten Alkoholtests hatte der Mann dann aber jedes Mal Atemalkoholwerte, die dazu führten, dass ihm die Weiterfahrt nicht gestattet werden konnte, so die Polizei.
Video:
Als die Polizei den 40-Jährigen am Donnerstag (13. Juni 2024) gegen 12.49 Uhr erneut aufsuchten, war er deutlich betrunken, als er die Fahrertüre öffnete. Ein Alkoholtest ergab diesmal einen Wert von über 4 Promille. Während die Beamtinnen und Beamten versuchten, die Ursache für die Alkoholisierung zu ermitteln, stand der 40-Jährige plötzlich und unvermittelt in der Fahrerkabine auf und stürzte rücklings aus der Fahrerkabine.
Hierbei trug er schwere Kopfverletzungen davon. Die Beamten und Beamtinnen und der sofort alarmierte Rettungsdienst versorgten den Mann und forderten schließlich einen Rettungshubschrauber an, mit dem er ins Klinikum Würzburg geflogen wurde. Der Lkw wurde im Anschluss an einen Ersatzfahrer der Spedition übergeben, so die Polizei.