Bei Dinkelsbühl: Verdacht auf Glyphosat-Einsatz - über 40 Bäume abgestorben
Autor: Redaktion
Dinkelsbühl, Mittwoch, 17. Mai 2023
Nachdem der Bund Naturschutz etwa 50 Bäume auf einer Streuobstwiese in Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach gepflanzt hatte, sind plötzlich über 40 davon eingegangen. Die Polizei vermutet eine Vergiftung durch Glyphosat.
Der Bund Naturschutz, Ortsgruppe Dinkelsbühl, hatte in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Mittelfranken im November 2021 eine Streuobstwiese nordwestlich von Dinkelsbühl angelegt.
Auf dem Gelände, das an der Kreisstraße 45 vom "Ellwanger Kreisel" kommend in Richtung Ortsteil Seidelsdorf führend angrenzt, wurden damals ungefähr 50 verschiedene Obstbäume gepflanzt. Wie die Polizeiinspektion Dinkelsbühl am Donnerstag (17. Mai 2023) berichtet, musste zwischenzeitlich festgestellt werden, dass über 40 Bäume trotz ausreichender Bewässerung abgestorben sind.
Verdacht auf Glyphosat - Über 40 Bäume in Dinkelsbühl eingegangen
Der Schaden beläuft sich nach Angaben des Bund Naturschutz auf etwa 2000 Euro. Zu der Ursache des Absterbens gibt es Hinweise, die möglicherweise auf die Anwendung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat deuten.
Video:
Sollten Bürger Beobachtungen in diesem Zusammenhang gemacht haben, wird gebeten, diese der ermittelnden Polizeidienststelle in Dinkelsbühl unter der Telefonnummer 09851/ 5719-0 mitzuteilen.