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Ansbach: Mehrmals gegen den Kopf getreten - Festnahme


Autor: inFranken.de  

Baumbach, Sonntag, 13. Sept. 2026

Ansbach (ots) -
Symbolfoto: Markus Führer


Am frühen Samstagmorgen (12.09.2026) kam es im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung in Ansbach zu Fußtritten gegen den Kopf eines 34-jährigen Mannes. Ein 38-jähriger Tatverdächtiger muss sich nun wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts verantworten.

Gegen 05:30 Uhr gerieten in der Kronacher Straße / Ecke Würzburger Straße aus noch nicht geklärter Ursache zwei Männer im Alter von 34 und 38 Jahren (beide deutsche Staatsangehörige) in Streit. Der Streit eskalierte im weiteren Verlauf zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei welcher der 38-Jährige seinen Kontrahenten zu Boden schlug. Dort trat er offenbar mehrmals mit dem Fuß auf den Kopf des 34-Jährigen ein und flüchtete.

Anwohner, die auf das Geschehen aufmerksam wurden, verständigten die Polizei und den Rettungsdienst. Der 34-Jährige, welcher mit gut 1,6 Promille alkoholisiert war, musste zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gefahren werden. Er befindet sich glücklicherweise in einem nicht lebensbedrohlichen Zustand.

Im Verlauf der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf den 38-jährigen Tatverdächtigen, welcher zunächst vom Tatort flüchtete. Dieser wurde aufgrund seiner ebenfalls starken Alkoholisierung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Dort erfolgte die Festnahme des Tatverdächtigen durch die Polizeiinspektion Ansbach.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken koordinierte die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ansbach wird gegen den 38-Jährigen, aufgrund der potenziell lebensbedrohlichen Folgen von Fußtritten gegen den Kopf, wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.

Der 38-Jährige wird zudem auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Die Ansbacher Mordkommission führt nun die weiteren Ermittlungen zur Klärung des Tatgeschehens.

Dieser Beitrag wird vom Polizeipräsidium Mittelfranken bereitgestellt. inFranken.de hat den Beitrag nicht redaktionell geprüft.

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