Bei Ansbach: Auto stürzt nach Auffahrunfall beinahe in Klärbecken - vier Verletzte
Autor: Redaktion
Wallersdorf, Sonntag, 04. Februar 2018
Vier Menschen sind bei einem Unfall nahe Ansbach verletzt worden, einer davon schwer - doch es hätte noch schlimmer kommen können.
Bei einem schweren Auffahrunfall auf der Verbindungsstraße zwischen dem Ansbacher Stadtteil Wallersdorf und Steinbach sind am Sonntagnachmittag insgesamt vier Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Eines der beteiligten Fahrzeuge drohte zwischenzeitlich in ein Klärbecken zu stürzen. Die Einsatzkräfte vor Ort konnten dies zum Glück verhindern.
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Um 15.51 Uhr war der Notruf bei der Polizei eingegangen. An der Kläranlage zwischen Wallerdorf und Steinbach hatte sich ein schwerer Auffahrunfall ereignet und ein Auto drohe in ein Klärbecken zu stürzten. Sofort machten sich zahlreiche Fahrzeuge von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei auf den Weg zur Unfallstelle. Auch drei Rettungshubschrauber flogen an, da die Zahl der Verletzten sowie die Schwere der Verletzungen zunächst unklar waren.
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Autofahrer aus noch ungeklärter Ursache auf ein in der Einfahrt zur Kläranlage stehendes Fahrzeug aufgefahren war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das mit vier Menschen und einem Hund besetzte Fahrzeug von der Straße katapultiert und landete kurz vor dem Klärbecken. Die Türen ließen sich nicht mehr öffnen. Die Feuerwehr musste das Fahrzeug mit Seilen absichern, damit es nicht ins Klärbecken kippt. Dies gelang den Einsatzkräften glücklicherweise und die Verletzten konnten schließlich befreit und versorgt werden.
Drei Beteiligte in dem Unfallwagen kamen mit leichten Verletzungen davon, der Beifahrer - laut Angaben der Ansbacher Polizei ein älterer Mann - wurde mit schweren Verletzungen per Rettungshubschrauber in eine Klink geflogen. Der Unfallverursacher im anderen Auto erlitt einen Schock. Der Hund blieb unverletzt.
Der abgestürzte Wagen konnte später von einem Abschleppdienst geborgen werden. Im Einsatz waren neben den drei Hubschraubern acht Fahrzeuge des Rettungsdienstes sowie zwölf Feuerwehrfahrzeuge. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf grob 20 bis 25.000 Euro. ak


