Bei eisigen Temperaturen suchte ein Lkw-Fahrer nach einer warmen Schlafgelegenheit. Ein Tankstellenwart gewährte dem Mann im Kreis Ansbach Unterschlupf. Symbolfoto: Daniel Karmann/dpa
Ein Tankstellenwart hat einen Lkw-Fahrer in der Nacht auf Sonntag vor dem Erfrieren bewahrt. Der Fahrer war bereits völlig durchgefroren.
In der Nacht auf Sonntag ist ein zunächst unbekannter Mann auf dem Lkw-Parkplatz am Autohof Hilpertsweiler umhergeirrt. Dort klopfte der Mann laut Polizeibericht an den geparkten Lastwagen. Er war auf der Suche nach einer Schlafgelegenheit.
Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Mann um einen 56 Jahre alten Lkw-Fahrer, in dessen Lkw die Heizung defekt war. Zudem war er stark alkoholisiert, durchgefroren und fand nicht zu seinem Lkw zurück, wie die Polizei mitteilt.
Aufgrund der eisigen Temperaturen wurde mit dem Betreiber der Tankstelle vereinbart, dass der Lkw-Fahrer im Inneren der Tankstelle nächtigen darf. Die Fahrzeugschlüssel musste er aufgrund seiner Alkoholisierung jedoch vorsichtshalber abgeben.
Natürlich hochgradig unprofessionell aber ich bin dankbar, dass die anderen Anwesenden und die Betreiber da mal 5 gerade sein haben lassen und sich primär darum gekümmert haben, dem Mann zu helfen. Ist, wenn jemand in dem Zustand und vermutlich unklar artikulierend nachts herumirrt und herumklopft ja nicht unbedingt selbstverständlich, dass jeden die Situation sofort klar ist. Erfrieren kann aber wahrlich jeder und in so Momenten müssen Menschen einfach zusammenhalten, haben sie gut gemacht!
Natürlich hochgradig unprofessionell aber ich bin dankbar, dass die anderen Anwesenden und die Betreiber da mal 5 gerade sein haben lassen und sich primär darum gekümmert haben, dem Mann zu helfen. Ist, wenn jemand in dem Zustand und vermutlich unklar artikulierend nachts herumirrt und herumklopft ja nicht unbedingt selbstverständlich, dass jeden die Situation sofort klar ist. Erfrieren kann aber wahrlich jeder und in so Momenten müssen Menschen einfach zusammenhalten, haben sie gut gemacht!