Ansbacher Bombenfund - Entschärfung geglückt: Am Montagvormittag wurde bei Baggerarbeiten im mittelfränkischen Ansbach eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Laut Pressesprecher der Stadt handelt es sich dabei um ein amerikanisches Fabrikat mit Aufschlagzünder. Bereits um 19 Uhr wollte der Sprengmeister mit der Entschärfung beginnen. Die verzögert sich allerdings. Schuld daran waren "Uneinsichtige", wie die Stadt Ansbach schreibt.

Um kurz nach 22 Uhr kam die erlösende Nachricht: Der Sprengmeister konnte die zwei Zünder unschädlich machen und die amerikanische Bombe entschärfen. Der Plan hatte den Beginn der Entschärfung urpsrünglich für 19 Uhr vorgesehen. Wegen Verzögerungen bei der Evakuierung konnte der Entschärfer allerdings erst um 20.38 Uhr mit der Arbeit beginnen.

2500 Menschen müssen Wohnungen verlassen: Fliegerbombe am Ansbacher Bahnhof entdeckt

Die Evakuierung des 500 Meter Sicherheitsradius sollte ursprünglich bis 16.30 Uhr abgeschlossen sein, dass der Sprengmeister anschließend die Entschärfung vorbereiten kann. Die Bombe wurde bei Bauarbeiten am Bahnhof entdeckt. Sie lag zwischen den Gleisen 2 und 3 in einer Baugrube und ist 250 Kilogramm schwer. Laut Angaben der Stadt Ansbach waren von der Räumung rund  2500 Menschen betroffen. Der Zugverkehr sei vorerst eingestellt, teilte die Deutsche Bahn mit. Züge aus Würzburg, Treuchtlingen sowie S-Bahnen aus Nürnberg enden vorzeitig. Die Bahn richtete nach eigenen Angaben einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Mittlerweile dürfte sich diese Situation aber wieder entspannen.

Selbst über drei Stunden nach dem geplanten Ende der Evakuierung war diese noch im Gange. Rund 400 Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Anwohner und Anwohnerinnen wurden gebeten, das Gebiet zu verlassen und sich bei Freunden oder Bekannten in Sicherheit zu begeben. Für alle anderen hatte die Stadt ein Zentrum in der Turnhalle Weinbergschule eingerichtet. 

Bombenfund in Ansbach: Evakuierungsradius festgelegt

Um 17.30 Uhr hatte die Stadt in einer Pressekonferenz über den aktuellen Stand informiert und auch Bilder der Bombe gezeigt. Um kurz vor 20 Uhr gibt die Stadt den aktuellen Stand der Räumung in einer Pressemitteilung bekannt. Darin heißt es: "Neben vielen verständnisvollen Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Wohnungen ohne Probleme verlassen haben, sorgen einige wenige Uneinsichtige bei der Räumung für Verzögerungen. Dementsprechend verzögert sich auch die Entschärfung um ca. eine Stunde." Um 20.38 Uhr war es dann so weit.