• Tipps für deinen Angelausflug
  • 4 Gewässerabschnitte zum Angeln
  • Fazit

Den Tag am Wasser zu verbringen, die Seele baumeln zu lassen und eine tolle Landschaft zu genießen; für Hobby-Angler*innen gibt es wohl kaum etwas Schöneres. In und um Bamberg herum gibt es eine Menge an tollen Plätzen, die dir Entspannung und Angel-Freude bieten.

Tipps rund um deinen Angelausflug und Angeln an der Regnitz

Gehst du häufiger Angeln, ist es wichtig, einige Dinge zu beachten. Zur Grundausrüstung gehören Angelruten, Angelrollen, Angelschnüre und Köder*. In einer isolierten Kühlbox kannst du gefangene Fische lagern, wenn du vorhast, sie zu behalten. Möchtest du andere Fanggeräte benutzen und dich im Detail über die genauen Bestimmungen informieren, kannst du dies im Bayerischen Fischereigesetz (BayFiG) nachlesen. Deinen Angelschein, oft auch Fischereischein genannt, solltest du ebenfalls bei deinem Ausflug dabei haben. Hast du noch keinen, kannst du diesen in der Regel bei einer staatlichen Behörde über die Website des Bundeslandes beantragen. Teilweise ist es möglich, die Prüfung für den Angelschein online abzulegen. Die Lizenz bekommst du nach dem Bestehen gegen eine Gebühr. Wenn du in einem anderen Gewässer oder Landkreis als üblich angeln gehst, solltest du bedenken, dass du meist eine zusätzliche Genehmigung dafür benötigst. Eine solche Angelkarte, auch (Fischerei-)Erlaubnisschein genannt, gilt immer für ein bestimmtes Gewässer. Du kannst sie beispielsweise über die Website des Pächters des Gewässerabschnittes erhalten. 

Bevor du dich auf den Weg zu einem Angelplatz machst, solltest du dich darüber informieren, wann die Fische am aktivsten sind. Dies ist vor allem von der Jahreszeit abhängig. Im Frühling ist dies in der Regel am späten Nachmittag der Fall, im Sommer am Morgen oder in der Dämmerung, im Herbst am frühen Nachmittag und im Winter ab der Mittagszeit. Es bietet sich an, im Voraus zu schauen, welche Fische in deinem Angelgebiet aktiv sind. In Bamberg und Umgebung gibt es, je nach Gewässer, beispielsweise Karpfen, Rapfen, den Flussbarsch, Welse oder Brachse und viele weitere Fischarten. Wie viele Fische du fangen darfst, hängt von der Produktivität und des Gewässers und der Fischart ab; einige Arten sind beispielsweise geschützt. Am besten schaust du im Voraus einmal online nach, welche Fische es in dem Gewässer, in dem du angeln gehen möchtest, gibt und welche Regelungen dort gelten. Meist gibt es beispielsweise speziell für das jeweilige Gewässer geregelte Fangbegrenzungen. Zudem gibt es für jede Fischart offizielle Schonzeiten und Mindestmaße, die du beachten solltest. Hast du deine Zeit ausgewählt und die Sachen bereitgelegt, die du benötigst, musst du dich nur noch für einen Angelplatz entscheiden.

Viele gute Angelstellen lassen sich bequem direkt mit dem Auto erreichen. Beispielsweise gibt es bei Bamberg einen 0,8 km langen Gewässerabschnitt, der an der Regnitz liegt. In dem Gewässer befinden sich Fische wie die Bachforelle, die Regenbogenforelle und der Karpfen. Das Fischvorkommen gilt hier als sehr zahlreich. Mit einem Blick auf die Schonzeiten zeigt sich, dass es bei dem Karpfen keine gibt; die Regenbogenforelle muss hingegen vom 15. Dezember bis zum 15. April geschont werden und die Bachforelle vom 1. Oktober bis zum 28. Februar. Kaufst du dir eine Tageskarte zum Angeln, bezahlst du 15 Euro. Möchtest du gleich eine Monatskarte kaufen, zahlst du einen Preis von 45 Euro. Der Verein, der den Gewässerabschnitt bewirtschaftet, ist die Untere Schiffer- und Fischerzunft Bamberg. Für das Gewässer kannst du hier auch als Gastangler*in eine Angelkarte beantragen. Auf der Websitze der Unteren Schiffer- und Fischerzunft Bamberg findest du die geltenden Bestimmungen, etwa jene zur Fangbegrenzung. So gilt unter anderem, dass du pro Tag maximal drei Edelfische, dazu gehören beispielsweise Karpfen, Schleie, Aale, Forellen und Rutten, davon jedoch maximal zwei Raubfische wie Hechte oder Zander sowie maximal 5 kg Weißfische fangen darfst. Außerdem festgelegt ist beispielsweise, dass gefangene Fische nur für den Eigenverbrauch bestimmt sind und nicht verkauft werden dürfen.

Angelplätze bei Hallstadt, Breitengrüßbach und Baunach

Eine weitere tolle Angelmöglichkeit bietet dir der Main. Der Abschnitt, der bei Hallstadt liegt, gilt als sehr fischreich. Viele Fischarten wie die Bachforelle, der Barsch, der Karpfen, die Rotfeder oder der Wels können dir hier begegnen. Ebenso wie für die Stelle an der Regnitz zahlst du für einen Tag zum Angeln 15 Euro, für eine Wochenkarte 30 Euro und für eine Monatskarte 45 Euro. Als Gastangler*in kannst du eine Angelkarte beim Bewirtschafter, der Unteren Schiffer- und Fischerzunft Bamberg, erhalten.

Am Baggersee Breitengüßbach bietet sich dir ebenfalls ein toller Gewässerabschnitt mit einer Größe von 6,01 ha. Besonders häufig werden hier Brachse, Hechte, Karpfen, Flussbarsche und Rapfen gefangen. Für die Bewirtschaftung ist der Sportfischerverein Bamberg und Umgebung e.V. zuständig, du kannst aber auch als Gastangler*in eine Angelkarte erhalten. Eine Tageskarte kostet dich 18 Euro.

Zuletzt stellen wir dir einen Baggersee in Baunach, das sogenannte Stadtloch, vor. Bewirtschaftet wird das Gewässer vom Anglerverein Baunach und Umgebung e.V. Eine Tageskarte als Vereinsmitglied kostet 8 Euro. Es ist möglich, auch als Gastangler*in eine Angelkarte zu erwerben. Auch, wenn das Gewässer mit 5,87 ha relativ klein ist, ist es fischreich. Fischarten wie der Aal, der Barsch, der Zander oder der Hecht kommen häufig vor.

Fazit

Vor deinem Angelausflug ist die richtige Ausrüstung sowie die Wahl der Tageszeit entscheidend. Im Voraus solltest du dich über die offiziellen Schonzeiten der Fische sowie eventuelle spezielle Regelungen für den Angelplatz und das Gewässer informieren. Bei der Wahl des Gewässers stehen dir eine Menge fischreicher Bereiche zur Auswahl. Wichtig ist hierbei, dass du im Voraus als Gastangler*in eine Angelkarte beantragst. Damit sollte deinem Angelabenteuer nichts im Weg stehen. Hast du grundsätzliche Fragen zum Angeln in Bayern, kannst du dich an das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF), das Bayerische Landesamt für Landwirtschaft oder an die Kreisverwaltungsbehörde der jeweiligen Landkreise wenden.

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