Was man zu den ÖPNV-Warnstreiks wissen muss
Autor: Fabian Nitschmann, dpa
, Donnerstag, 26. Februar 2026
Am Freitag und Samstag droht im Nahverkehr Stillstand: Wer ist betroffen, was fährt noch – und was fordern die Beschäftigten? Die wichtigsten Antworten zu den geplanten ÖPNV-Warnstreiks.
Die Gewerkschaft Verdi hat für Ende der Woche zu Warnstreiks aufgerufen. In den meisten Regionen will sie am Freitag und auch Samstag den Bus- und Bahnverkehr zum Erliegen bringen. Vor allem am Freitag dürfte das viele Menschen im morgendlichen Berufsverkehr treffen, auch mancher Wochenendausflug muss umgeplant werden.
Was fährt, was nicht? Was mache ich, wenn mein Bus zur Arbeit nicht kommt? Und worum geht es bei den Tarifverhandlungen im ÖPNV überhaupt? Die Antworten auf die drängendsten Fragen:
Von wann bis wann wird gestreikt?
Die Warnstreiks beginnen in der Regel am Freitag in den frühen Morgenstunden und enden in der Nacht auf Sonntag. Die genauen Uhrzeiten variieren je nach Betriebsbeginn und Betriebsende der jeweiligen Verkehrsunternehmen.
In manchen Regionen wird bereits am Donnerstag die Arbeit niedergelegt, auch am Sonntag könnten noch einige Nahverkehrsunternehmen von Arbeitsniederlegungen betroffen sein. So wird zum Beispiel in Bremen bis in die Nacht auf Montag gestreikt, in Mecklenburg-Vorpommern dagegen nur am Freitag, in einem Landkreis in Sachsen-Anhalt wiederum von Donnerstag bis einschließlich Sonntag, also vier Tage lang.
In jedem Fall lohnt sich vor der Fahrt ein Blick auf die Webseiten und Auskunftsmedien der Nahverkehrsunternehmen.
Wer wird bestreikt - und wer nicht?
Zum Warnstreik aufgerufen sind die Beschäftigten von Nahverkehrsunternehmen - das sind in der Regel die Betreiber von Bussen, Tram- und U-Bahnen.
Von den Warnstreiks nicht betroffen ist die Deutsche Bahn. Regionalzüge, der Fernverkehr und vor allem auch die S-Bahnen sollten am Freitag und Samstag also wie gewohnt fahren.