Druckartikel: Warum ihr jetzt noch schnell Jeans kaufen solltet - bevor es zu spät ist

Warum ihr jetzt noch schnell Jeans kaufen solltet - bevor es zu spät ist


Autor: Antonia Kriegsmann

Deutschland, Freitag, 04. August 2023

Bekannte Modehändler sind insolvent gegangen und diejenigen, die noch bestehen, müssen ihre Preise anheben. Das Statistische Bundesamt stellt eine anhaltende Teuerungswelle im Modehandel fest.


Der Modehandel befindet sich aktuell im Umbruch. Einige Modehändler, wie beispielsweise Hallhuber, mussten bereits Insolvenz anmelden. Die bestehenden Händler müssen nun ihre Strategie anpassen.

Viele Modehändler haben bereits jetzt ihre Herbst- und Winterkollektionen erhalten. Einige von ihnen stehen sogar schon in Verhandlungen für Bestellungen im Frühjahr 2024. Diese Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf die Verbraucher*innen. Sparfüchse sollten sich bewusst sein, dass jetzt noch eine gute Gelegenheit ist, Jeans, Socken und T-Shirts zu kaufen.

Preisanstieg droht: Jetzt noch schnell Kleidung einkaufen

In den letzten Monaten sind einige bekannte Marken in die Insolvenz gerutscht, da ihre Filialen mit einer sinkenden Nachfrage zu kämpfen hatten. Im Zuge dessen setzen Kund*innen verstärkt auf den Online-Handel in der Textilbranche. 

Laut einer aktuellen Umfrage des ifo-Instituts planen viele Handelsunternehmen Preiserhöhungen. Daher ist es ratsam, die aktuellen Angebote im Auge zu behalten und jetzt bereits von möglichen Preisvorteilen zu profitieren, bevor es zu Preissteigerungen kommen könnte. 

Den Ergebnissen zufolge müssen sich die Verbraucher*innen auch auf Preiserhöhungen im Lebensmittelhandel sowie bei Schreibwaren und Papier einstellen.

Statistisches Bundesamt sieht anhaltende Teuerungswelle im Modehandel

Das Statistische Bundesamt verzeichnet eine anhaltende Teuerungswelle im Modehandel. Im Juni stiegen die Preise für Schuhe im Vergleich zum Vormonat um rund acht Prozent. Zusätzlich sind die Erzeugerpreise für Bekleidung in den Vormonaten um vier Prozent deutlich stärker gestiegen als im Durchschnitt aller Branchen, wie eine Auswertung des Ifo-Instituts zeigt. Diese Preisanstiege könnten Auswirkungen auf den Modehandel und die Verbraucher haben.

Die steigenden Preise könnten zu einer Herausforderung für Verbraucher*innen werden, die nach günstigen Angeboten suchen. Sparfüchse sollten daher besonders darauf achten, ihre Einkäufe frühzeitig zu planen und eventuell Schnäppchen und Rabatte zu nutzen, um Kosten zu sparen.

Die aktuellen Preisentwicklungen deuten darauf hin, dass es ratsam ist, vorausschauend einzukaufen, bevor die Preise weiter steigen.

Manche Produkte 11 Prozent teurer als vor zwei Jahren

Kleinere Boutiquen und Mittelstandsunternehmen stehen vor der Herausforderung, bereits jetzt Ware für das Frühjahr oder den Sommer 2024 zu bestellen und oft in Vorkasse zu gehen, während die Herbst- und Winterkollektion noch nicht einmal eingetroffen ist. Wenn die Nachfrage der Kund*innen nachlässt, kann dies hohe Kosten verursachen.

Diese Situation hat nicht nur Auswirkungen auf die Unternehmen, sondern auch auf die Verbraucher*innen. Die Unternehmen müssen ihre Kalkulationen überdenken und setzen die Preise höher an, um die zusätzlichen Kosten und Umsatzeinbußen zu kompensieren.

Es ist unklar, wie stark die Preise steigen werden, da dies von der Nachfrage abhängt. Dennoch zeigt eine Analyse von Retviews, dass Produkte wie Jeans, Hemden, Röcke und Schuhe teilweise bis zu 11 Prozent mehr kosten als vor zwei Jahren.