"Vergiftungsgefahr" in Bad oder Küche: Bosch ruft massenhaft Durchlauferhitzer zurück
Autor: Redaktion
Deutschland, Donnerstag, 18. Juli 2024
Bosch warnt vor Kohlenmonoxid-Risiken bei bestimmten Gas-Durchlauferhitzern und ruft zur Sicherheitsüberprüfung auf. Betroffene Geräte werden kostenlos umgerüstet.
Bosch Home Comfort hat angekündigt, bestimmte Gas-Durchlauferhitzer des Modells Therm 4300 zurückzurufen, da ein Abgasaustritt mit einer erhöhten Kohlenmonoxid-Konzentration möglich sei. Dies könnte im schlimmsten Fall zu einer Vergiftung führen, heißt es. Die Rede ist von "Vergiftungsgefahr". In Deutschland beträfe es verschiedene Gas-Durchlauferhitzer der Produktfamilie Therm 4300 in den Leistungsgrößen 14L und 14LR, die zwischen November 2019 und Mai 2023 hergestellt wurden.
Interne Qualitätskontrollen hätten ergeben, dass bei diesen Geräten bei sehr starker Verschmutzung des Brenners, zum Beispiel infolge unzureichender oder nicht rechtzeitiger Wartung, das Risiko einer erhöhten Kohlenmonoxid-Konzentration im Abgas bestehe. Sollte es zusätzlich zu schlechten Zugbedingungen im Kamin oder Abgassystem kommen, bestünde die Gefahr, dass CO-angereichertes Abgas unbemerkt in den Aufstellraum austrete und somit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstelle.
Vergiftungsgefahr durch Bosch-Durchlauferhitzer: Das müssen Betroffene jetzt tun
Aus diesem Grund führe die Bosch Home Comfort Group eine Sicherheitsmaßnahme für diese Gas-Durchlauferhitzer durch. Bosch Home Comfort bittet alle Verbraucher, anhand des Typenschildes und der Seriennummer auf der hinteren Innenseite des Geräts zu überprüfen, ob ihr Gerät von der Sicherheitsmaßnahme betroffen ist.
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Verbraucher geben dazu die 10-stellige Seriennummer des Gerätes auf der Webseite https://www.bosch-homecomfort.de/produktsicherheit ein und folgen den Hinweisen. Bei Fragen, Hinweisen und Problemen bei der Übermittlung der Seriennummern stehe die kostenlose Servicehotline 0800 4683533 (Montag bis Freitag 7 bis 18 Uhr) oder die E-Mail Therm4304.Bosch@de.bosch.com zur Verfügung.
Betroffene Geräte würden zuhause kostenlos umgerüstet, heißt es. Um mögliche Sicherheitsrisiken bis zur Umrüstung zu minimieren, werden Verbraucher mit betroffenen Gas-Durchlauferhitzern gebeten, die Warmwasserbereitung (Duschen oder Baden) auf maximal 15 Minuten zu begrenzen und während und nach dem Betrieb für eine ausreichende Frischluftzufuhr zu sorgen.
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.