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Tochter setzt letzte Bitte von Rosi Mittermaier um - "war so heilsam"


Autor: Agentur dpa, Redaktion

Berlin, Donnerstag, 30. Juli 2026

Der an Krebs verstorbene Olympiastar Rosi Mittermaier richtete eine letzte Bitte an Tochter Ameli. Diese setzte sie auf ihre Art um und fand darin ihre Kraft wieder.
Skirennläuferin und Olympia-Siegerin Rosi Mittermaier starb am 4. Januar 2023. (Archivbild)


Kurz vor ihrem Tod gab Skilegende Rosi Mittermaier ihrer Tochter Ameli einen besonderen Rat mit auf den Weg: "Ameli, versprich mir, dass du dich zeigst", habe sie gesagt, wie die 45-Jährige der Zeitschrift Gala berichtete. Dieses Versprechen brachte Ameli wieder zur Malerei zurück.

"Meine Mutter hat immer viel mit mir gemalt. Das war unsere gemeinsame Zeit", sagte sie im Interview. Sie habe ihre an Krebs erkrankte Mutter bis zuletzt begleiten können - "mit Atmung, Musik, Hände auflegen, einfach da sein", erzählte sie. "Auf einmal lösten sich alle scheinbar großen Probleme auf, und es blieb nur die pure, bedingungslose Liebe."

Tochter von Rosi Mittermaier hält Versprechen - Esszimmer wird zu Atelier

Nach dem Tod der zweimaligen Olympiasiegerin im Januar 2023 im Alter von 72 Jahren hat Neureuther den Angaben nach ihr Esszimmer in ein Atelier verwandelt und wieder mit dem Malen begonnen. Innerhalb weniger Wochen sei die Bilderserie "Flying Seeds" entstanden, erzählte sie.

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Auf ihrer Internetseite schreibt die Künstlerin, sie habe ihr Versprechen gehalten, ein Atelier eingerichtet und ohne großes Konzept, aber mit voller Hingabe mit dem Malen begonnen. "Das Malen war so heilsam und hat mir geholfen, selbst wieder in meine Kraft zu kommen", schreibt sie.

Von ihrer Mutter habe sie vor allem deren positive Lebenseinstellung übernommen. "Sie hatte die Fähigkeit, den Menschen ein gutes Gefühl zu geben. Sie konnte einen Raum betreten und sofort Wärme verbreiten."