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Streit um Privates: Unterlassungserklärung von Fernandes an Tochter


Autor: Agentur dpa

Berlin, Freitag, 09. Oktober 2026

Die Tochter von Collien Fernandes hat den ausdrücklichen Wunsch geäußert, dass ihre Mutter bestimmte Details über ihr Privatleben nicht mehr öffentlich macht. Jetzt gilt eine Unterlassungserklärung.
Schauspielerin Collien Fernandes kritisiert das Schreiben der Anwälte ihrer Tochter. (Archivbild)


Die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes hat laut den Anwälten ihrer Tochter eine Unterlassungserklärung unterzeichnet. Dadurch verpflichtet sie sich, bestimmte Aspekte aus dem Privatleben ihrer 14-jährigen Tochter nicht erneut publik zu machen, erklärten die Anwälte am Mittwoch.

Die Tochter habe in der Vergangenheit und auch aktuell mehrfach ausdrücklich darum gebeten, dass persönliche Angelegenheiten und Details aus ihrem Privatleben nicht zum Thema öffentlicher Erzählungen ihrer Mutter gemacht werden, hieß es in der Mitteilung. Mit der Unterlassungserklärung werde dieser ausdrücklich geäußerte Wunsch nun endlich respektiert.

Collien Fernandes kritisiert Pressemitteilung von Tochter-Anwälten

Fernandes teilte über ihr Management am Donnerstag (8. Oktober 2026) mit, die Pressemitteilung der Anwälte ihrer Tochter stelle "den Sachverhalt leider komplett sinnentstellt, ohne den dazugehörigen Kontext und verkürzt dar". Weiter teilte sie mit: "Nach wie vor finde ich, dass dieser Themenkomplex nicht in die Öffentlichkeit gehört. Daher werde ich mich hierzu aktuell nicht weiter äußern." Sie kritisierte, dass ihrer Meinung nach "mithilfe von anwaltlichen Pressemitteilungen" gegen sie gearbeitet und die Öffentlichkeit gesucht werde.

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Fernandes richtet seit einiger Zeit öffentlich Vorwürfe gegen ihren auf Mallorca lebenden Ex-Mann Christian Ulmen, über die zuerst der Spiegel berichtet hatte. Sie wirft ihm neben körperlichen Übergriffen vor, Fake-Profile in ihrem Namen erstellt und darüber pornografische Darstellungen verbreitet zu haben. Dabei geht es nicht um Deepfakes. Ihre Vorwürfe hatten eine breite Debatte über sexualisierte Gewalt im Internet und Demonstrationen in mehreren deutschen Städten ausgelöst. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung – so reagierte er auf die Vorwürfe. Ein spanisches Gericht gab den Fall wieder nach Deutschland ab, da es den Hauptschauplatz in Deutschland sah.