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Sachsen-Anhalt: Familienhund beißt Mädchen (4) tot - jede Hilfe kommt zu spät


Autor: Agentur dpa, Redaktion

06386 Osternienburger Land, Donnerstag, 09. Juli 2026

Nach Hundebissen in Sachsen-Anhalt stirbt ein vierjähriges Mädchen. Notfallseelsorger betreuen die Mutter, ein Kriseninterventionsteam die Polizisten. Viele Fragen sind noch offen.
In Sachsen-Anhalt wurde ein Kind von einem Hund totgebissen. Gegen den Besitzer des Hundes laufen nun Ermittlungen. (Symbolfoto)


Ein vierjähriges Mädchen ist in der Gemeinde Osternienburger Land in Sachsen-Anhalt mehrfach von einem Hund gebissen worden und gestorben. Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, kommt der Hund aus dem familiären Umfeld. Als der Hund das Mädchen angriff, hätten mehrere Personen versucht, das Tier von dem Kind zu trennen, hieß es. Dennoch habe die Vierjährige schwerste Verletzungen erlitten. Der Notarzt konnte laut Polizeiangaben am Mittwochnachmittag (8. Juli 2026) in der Ortschaft Drosa nur noch den Tod des Kindes feststellen. 

Nach dem Vorfall seien Ermittlungen gegen die 32 Jahre alte Mutter und einen 30 Jahre alten Bekannten der Familie wegen fahrlässiger Tötung zur Aufklärung des Geschehens eingeleitet worden. Sie dauerten derzeit noch an, so Polizei und Staatsanwaltschaft. 

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Notfallseelsorger kümmerten sich nach Angaben der Polizei um die Mutter des Mädchens. Polizeibeamte wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut. Weitere Details dazu, wie es zu dem Vorfall kam, nannte die Polizei zunächst nicht. Der Hund wurde nach dem Vorfall in ein Tierheim gebracht, wie es hieß. 

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