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Ostfriesland: Spieler geschlagen und geküsst? Vorwürfe gegen Jugendtrainer


Autor: Agentur dpa, Redaktion

Aurich, Mittwoch, 17. Juni 2026

Zwischen 2022 und 2024 soll ein Fußballtrainer aus Norddeutschland zahlreiche Straftaten begangen haben. Die schweren Vorwürfe landen im Herbst vor Gericht.
Ein ehemaliger Jugendfußballtrainer muss sich im Herbst vor Gericht verantworten. Dem Mann werden schwere Vorwürfe gemacht. (Symbolbild)


Ein Mann aus Ostfriesland soll in seiner Tätigkeit als Fußballtrainer zahlreiche Straftaten begangen haben. Die Vorwürfe wiegen schwer und umfassen unter anderem Schläge ins Gesicht seiner minderjährigen Spieler, Küsse gegen den Willen und eine geworfene Wasserkiste.

Im Herbst muss sich der Coach vor Gericht verantworten. Insgesamt legt ihm die Staatsanwaltschaft Aurich 93 Straftaten zur Last, die er während seiner Tätigkeit als Jugendfußballtrainer zwischen 2022 und 2024 begangen haben soll.

Jugendtrainer soll Spieler misshandelt haben - Gerichtsprozess im Herbst

Das Amtsgericht Aurich hat die Anklage gegen den Mann zugelassen. Die Verhandlung, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden wird, ist für Oktober geplant. Laut Angaben des Amtsgerichts soll der Trainer Spieler aus seiner Mannschaft wiederholt geohrfeigt und ins Gesicht geschlagen haben, wenn er mit deren spielerischen Leistungen unzufrieden war. Die Opfer sollen durch die Schläge "nicht unerhebliche Schmerzen" erlitten haben, teilte das Gericht mit.

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In einem weiteren Vorfall soll der Trainer eine Wasserkiste nach einem Spieler geworfen haben. Außerdem soll er mehrfach einen Spieler gegen dessen Willen geküsst haben. Insgesamt wirft die Staatsanwaltschaft dem Mann 88 Fälle von Körperverletzung, vier Fälle der sexuellen Belästigung und einen Fall der gefährlichen Körperverletzung vor.

Da der Trainer zur Tatzeit juristisch als Heranwachsender galt, wird der Fall vor dem Jugendschöffengericht verhandelt. Insgesamt sollen zwölf Zeugen gehört werden.

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