Nachthimmel-Highlights: Sternschnuppen und Planeten im Dezember
Autor: Agentur dpa, Redaktion
Deutschland, Donnerstag, 27. November 2025
Sternschnuppen, Planeten und mehr: Im Dezember gibt es am Nachthimmel viel zu sehen. Mit dieser Übersicht verpasst du nichts.
Mit etwas Glück ist der Himmel klar und Sternengucker können im Dezember einen Sternschnuppenregen beobachten - die Geminiden. Vom 7. bis 17. Dezember durchquert die Erde eine kosmische Staubwolke, die vermutlich der Kleinplanet Phäton hinterlassen hat. Die Partikel verglühen in der Erdatmosphäre.
Die Geminiden scheinen dem Sternbild Zwillinge zu entspringen, nach dem sie benannt sind. Der Ausstrahlungspunkt liegt nahe beim Stern Kastor. In der Nacht vom 13. auf den 14. werden die meisten Meteore dieses Stromes erwartet - stündlich bis zu 150 Stück. Darunter werden am Himmel je nach Witterung bestenfalls auch sehr helle Objekte zu erspähen sein, gemeinhin als Boliden oder Feuerkugeln bezeichnet. Die optimale Beobachtungszeit liegt zwischen 21 Uhr und 6 Uhr morgens.
Saturn und Jupiter leuchten am Himmel: So siehst du sie am besten
Es handelt sich um mittelschnelle Meteoroiden, die mit 35 Kilometer pro Sekunde in die Erdatmosphäre eindringen - das sind 126.000 Kilometer pro Stunde. Könnten sich Menschen mit dieser Geschwindigkeit bewegen, wären sie von der Erde aus schon nach drei Stunden beim Mond.
In der früh einsetzenden Dämmerung ist der hellste Planet Saturn im Sternzeichen Wassermann. Doch schon bald erscheint im Nordosten noch heller der Riesenplanet Jupiter. Anfang Dezember geht er gegen 19.30 Uhr auf, Ende des Monats taucht er schon gegen 17.15 Uhr über dem Horizont im Nordosten auf.
Jupiter hält sich im Sternbild Zwillinge auf und dominiert mit seinem Glanz das Firmament. Um Mitternacht sieht man ihn hoch im Süden. Für Sterngucker ein Tipp: In der Nacht vom 7. auf 8. Dezember zieht der noch fast volle Mond am Riesenplaneten vorbei.
Wann die Planeten am Nachthimmel sichtbar sind
Nur unser innerer Nachbarplanet Venus scheint noch heller als Jupiter. Allerdings macht derzeit Venus Jupiter keine Konkurrenz, da sie am Nachthimmel nicht mehr vertreten ist. Zu Silvester gehen dann Venus und Sonne fast gleichzeitig auf.
Buch Planeten und ihre Monde bei Thalia entdeckenSaturn im Sternbild Wassermann ist in der ersten Nachthälfte zu sehen, aber immer kürzer: Zu Monatsanfang geht der Ringplanet eine Stunde nach Mitternacht unter, zum Jahresende erfolgt sein Untergang bereits kurz nach 23 Uhr.