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Mord am "Bierkönig" von Mallorca: Neue Hinweise aus dem engsten Umfeld


Autor: Redaktion, Agentur dpa

Mallorca, Samstag, 10. Oktober 2026

Der Mord an "Bierkönig"-Gründer Manfred Meisel, dessen Sohn und einer Frau im Jahr 1997 erschütterte im Jahr 1997 den Ballermann. Nach der Vorstellung bei Aktenzeichen XY" ist neuer Schwung in den Cold Case gekommen.
In einem 30 Jahre alten Mordfall ist neue Bewegung gekommen. (Archivbild)


Update vom 15.10.2026: Mord am "Bierkönig" von Mallorca - Neue Hinweise aus dem engsten Umfeld

Im Fall des ungeklärten Mordes an dem Gründer des "Bierkönigs" auf Mallorca, Manfred Meisel, sind seit der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... International" über 100 Hinweise eingegangen. Darunter befinden sich auch solche aus dem engsten Umfeld, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt. Es gäbe "Loyalitätsverschiebungen", äußerte er.

Es zeichne sich ab, dass "weitere Aussagebereitschaft" vorhanden sei. Meisel, sein achtjähriger Sohn Patrick und die Tierpflegerin Claudia Leisten wurden in der Nacht zum 12. November 1997 auf Meisels Finca bei S'Aranjassa erschossen. Der oder die Täter gingen laut Mitteilung professionell und offenbar gezielt vor.

Rivalität um Vogelzucht als Motiv?

Als mögliches Motiv gelten Rivalitäten um Meisels wertvolle Vogelzucht. Auch Verbindungen zur organisierten Kriminalität könnten in Betracht gezogen werden. Da Meisel deutscher Staatsbürger war und vor seinem Umzug nach Mallorca in Frankfurt am Main gemeldet war, ist die Staatsanwaltschaft dort "seit der Tat parallel zu der spanischen Mordkommission mit den Ermittlungen betraut", wie sie mitteilte.

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Ursprungsmeldung vom 10.10.2026: Mord am "Bierkönig" von Mallorca - Neue Hinweise nach "Aktenzeichen XY"

Zum seit nahezu drei Jahrzehnten ungeklärten Mord an Manfred Meisel, dem Gründer des "Bierkönigs" auf Mallorca, gibt es laut der Frankfurter Staatsanwaltschaft zahlreiche vielversprechende Hinweise.

Die Tat war am Mittwochabend Thema in der ZDF-Fahndungssendung "Aktenzeichen XY... International". Bis Mitternacht seien deutlich mehr als 50 Hinweise eingegangen, teilt ein Sprecher der Frankfurter Staatsanwaltschaft auf Anfrage mit. Diese kämen unter anderem aus dem damaligen unmittelbaren Umfeld von Meisel.

Dreifachmord im Jahr 1997: Ermittler berichten von neuen Hinweisen

"Es deutet sich an, dass es bei Zeugen möglicherweise Loyalitätsverschiebungen gegeben hat und nunmehr Bereitschaft besteht, weitere Aussagen zu tätigen", erklärte der Sprecher. Weitere Angaben würden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht.

Meisel, sein achtjähriger Sohn Patrick und die Tierpflegerin Claudia Leisten wurden in der Nacht zum 12. November 1997 auf Meisels Finca bei S'Aranjassa erschossen. Der oder die Täter gingen laut Mitteilung professionell und offenbar gezielt vor. Als mögliches Motiv gelten Rivalitäten um Meisels wertvolle Vogelzucht. Auch Verbindungen zur organisierten Kriminalität sind denkbar.

Weil Meisel deutscher Staatsbürger und vor seinem Umzug nach Mallorca in Frankfurt am Main gemeldet war, war die Staatsanwaltschaft dort "seit der Tat parallel zu der spanischen Mordkommission mit den Ermittlungen betraut", wie sie mitteilte.