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Aktueller Käse-Rückruf - diese 6 Produkte sind betroffen


Autor: Redaktion

Deutschland, Freitag, 04. Sept. 2026

Aktuell werden sechs Käse-Produkte zurückgerufen. In einer Charge wurde Listeria monocytogenes gefunden. Es besteht Gesundheitsgefahr.
Die Dorfkäserei Geifertshofen AG ruft Käse zurück (Symbolbild).


Die Dorfkäserei Geifertshofen AG ruft mehrere Bioland- und Demeter-Käsesorten zurück, da Listeria monocytogenes in einer Charge gefunden wurde. Betroffen sind alle Mindesthaltbarkeitsdaten bis 30.10.2026 in allen 16 Bundesländern.

Es besteht Gesundheitsgefahr, besonders für Schwangere, Senioren und Immungeschwächte; ärztlicher Rat wird empfohlen. Die Produkte wurden in Selbstbedienungs- und Thekenware verkauft. 

Fund in Weinbauernkäse – Rückruf aller Chargen

Anlass sei ein Befund von Listeria monocytogenes in einer Charge des Weinbauernkäses, teilt das Unternehmen mit. "Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass weitere im selben Reifekeller gelagerte Ware betroffen ist, rufen wir vorsorglich alle Chargen der genannten Sorten zurück."

Konkret betrifft der Rückruf folgende Käse-Produkte

  • Weinbauernkäse (Bioland)
  • Weinbauernkäse mittelalt (Bioland)
  • Wengert (Demeter)
  • Alter Wengert (Demeter)
  • Geifertshofener Classico (Bioland)
  • Schwäbischer Trollingerkäse (Bioland)

Listerien-Erkrankung: Durchfall und Fieber – besondere Vorsicht bei Schwangerschaft

Eine Listerien-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 14 Tagen nach Infektion mit Durchfall und Fieber. Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln. Bei Schwangeren kann, sogar ohne Symptome, das ungeborene Kind geschädigt werden.

Personen, die dieses Lebensmittel gegessen haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Listerien-Infektion hinweisen. Schwangere, die dieses Lebensmittel gegessen haben, sollten sich auch ohne Symptome in ärztliche Behandlung begeben und sich beraten lassen. Für andere Personen ohne Symptome ist dies nicht sinnvoll. Weitere Informationen bietet das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Listerien.

Bei zwei großen Supermarkt-Ketten wird zudem Salat zurückgerufen. Die Produkte wurden in zahlreichen Bundesländern verkauft.