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Heeres-Inspekteur schlägt Alarm: "Der Feind wartet nicht auf unsere Fertigmeldung"


Autor: Redaktion

Berlin, Freitag, 04. Sept. 2026

Die globale Lage setzt Deutschland unter Druck. Für die Bundeswehr - die in puncto Einsatzbereitschaft in den letzten Jahren oft für Negativschlagzeilen sorgte - fordert ein Experte nun eine höhere Geschwindigkeit beim Ausbau der Streitkräfte.
Ein Bundeswehrsoldat startet in Litauen eine Drohne. (Archivbild)


Der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Christian Freuding, drängt angesichts der russischen Bedrohungen auf mehr Geschwindigkeit beim Ausbau der Bundeswehr. "Wir müssen in einen anderen Modus schalten. Wir brauchen dringend die Erhöhung von Kapazitäten", äußerte er gegenüber der "Landeszeitung für die Lüneburger Heide", die ein Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) ist.

Deutschland müsse einen möglichen Angriff abwehren können, "indem wir zum frühestmöglichen Zeitpunkt militärische Stärke demonstrieren, die glaubwürdig abschreckt. Daher brauchen wir Höchstgeschwindigkeit", erklärte Freuding. "Der Feind wartet nicht auf unsere Fertigmeldung. Je früher der Krieg in der Ukraine endet - und das wünschen wir uns alle -, desto früher werden die russischen Streitkräfte zum Angriff fähig sein."

Bundeswehr schult Truppen in Drohnenbedienung

Zur Umstrukturierung der Bundeswehr gehöre zudem nicht nur die technologische Innovation, sondern auch die Weiterbildung des Personals. "Ich will, dass wir, wenn wir uns jetzt neu strukturieren, an Kampfkraft und an Einsatzwert gewinnen", sagte Freuding. In der Ausbildung gebe es beispielsweise bereits einen Basiskurs zur Drohnenbedienung. "Das muss jeder lernen, muss jeder können", betonte er.

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