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Giftstoff in Babymilch: Immer mehr Chargen und Marken betroffen - Liste
Autor: Strahinja Bućan, Daniel Krüger
Deutschland, Freitag, 06. Februar 2026
Danone und Nestlé warnen derzeit vor zahlreichen Chargen bei Babymilch. Diese kann mit einem Bakterien-Gift kontaminiert sein. Zahlreiche Produkte sind betroffen.
Nachdem zunächst der Hersteller Danone in Deutschland einen Rückruf für drei Chargen von Aptamil-Produkten gestartet hatte, hatte auch Nestlé mehrere Produkte zurückgerufen. Jetzt ruft der Lebensmittelkonzern Danone eine weitere hohe Anzahl an Chargen der Babynahrungsmarken Aptamil und Milumil zurück. Der Rückruf weitet sich immer stärker aus - zur besseren Übersichtlichkeit haben wir eine Liste mit allen betroffenen Produkten für euch zusammengestellt.
In bestimmten Chargen der jeweiligen Produkte kann Cereulid vorhanden sein, das durch den Mikroorganismus Bacillus Cereus produziert wird. Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung kann der Stoff zu Übelkeit und Erbrechen führen, im schlimmsten Fall drohen sogar Schäden an Niere und Leber - in der Regel treten Symptome bereits nach 30 Minuten ein.
Listen-Übersicht zu Babynahrungs-Rückruf: Aptamil, Milumil und Beba betroffen
Der Rückruf, der in Abstimmung mit den deutschen Behörden erfolgt, betrifft ausschließlich diese Produkte und keine anderen Aptamil-Produkte auf dem deutschen Markt. Auch Nestlé bestätigt, dass alle anderen Produkte unbedenklich sind. Eltern, die jeweilige Produkte aus den betroffenen Chargen besitzen, werden gebeten, diese nicht weiter zu verwenden. Die Produkte können an den Kaufort zurückgegeben werden, und der Kaufpreis wird erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. Für Ersatz sowie weitere Fragen steht bei Danone das Aptacare Expertenteam telefonisch unter 0800 278 26 45 zur Verfügung. Bei Nestlé können sich besorgte Eltern unter +49 (0) 800 2344 944 an das Unternehmen wenden. Auf den jeweiligen Markenwebsites aptaclub.de und milupa.de können Eltern anhand des Mindesthaltbarkeitsdatums überprüfen, ob ein von ihnen gekauftes Produkt betroffen ist.
Mittlerweile hat sich die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) eingeschaltet. Die EU-Kommission bat die Behörde mit Sitz im italienischen Parma um eine Einschätzung, wie gefährlich Cereulid für Säuglinge ist, wie die Efsa mitteilte. Ziel ist es, Richtwerte festzulegen, ab wann belastete Produkte vorsorglich aus dem Handel genommen werden sollten. Nach Efsa-Angaben ist nicht nur Deutschland von dem Rückruf betroffen, denn weltweit werden potenziell kontaminierte Produkte aus den Regalen genommen. Die Behörde reagierte mit einer zügigen Risikobewertung und legte erstmals einen klaren Sicherheitsrichtwert speziell für Babys fest. Damit sollen Behörden in der EU schneller und einheitlicher entscheiden können, wann ein Rückruf notwendig ist. Hintergrund: Sehr junge Säuglinge reagieren deutlich empfindlicher auf Giftstoffe als Erwachsene.
sbu mit dpa
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.