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Erlanger Studierende erforschen Sound


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, Freitag, 02. Januar 2009

Mit Stimmen, Geräuschen und deren Klangfarbe setzt sich von 9. bis 11. Januar 2009 das Erlanger Hörkunstfestival auseinander. Der meist unterbewusst entstehende Klang sei der vielleicht wichtigste Bestandteil der Sprache, erklärte der Verein "Hörkunst".
Archivfoto: Jens Kalaene/dpa


Unter dem Motto „Sprache suchen - Klänge finden“, habe man deshalb nationale und regionale Künstler nach Erlangen eingeladen, die sich unter anderem der Frage stellen, wie der Klang einer Stimme Menschen verbinden kann oder wie fremde Sprachen erlebt werden können.
Insgesamt präsentieren sich auf dem Festival elf Projekte aus ganz Deutschland. Neben zwei sogenannten „HörBars“, in denen Besucher einen akustischen Spaziergang durch Erlangen machen können, werden auch Workshops, Lesungen und Performances aufgeführt.

Hörkünstler Tilman Küntzel etwa hat eine akustische Collage aus 64 Spielen der Fußballweltmeisterschaften in den jeweiligen Landessprachen zu einer Klanginstallation zusammengefügt. Die Würzburgerin Alexandra von Bassen erarbeitete auf Grundlage eines realen Abschiedsbriefes einer Selbstmörderin ein Kunstwerk zum Anhören. Festivalauftakt ist am 9. Januar 2009 um 19.00 Uhr im Markgrafentheater Erlangen. dpa