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Rückruf bei Edeka: Salmonellen-Gefahr in "Bio Wildheidelbeeren"


Autor: Redaktion

Bayern, Freitag, 28. August 2026

Beliebte Beeren von Edeka könnten Salmonellen enthalten. Es gilt eine Lebensmittelwarnung. Artikel mit diesem Mindesthaltbarkeitsdatum sind betroffen.
Aktuell wird dieses Bio-Produkt aus dem Tiefkühlfach zurückgerufen - wegen möglicher Salmonellen-Gefahr. (Symbolfoto)


Aktuell warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) vor "Edeka Bio Wildheidelbeeren tiefgefroren" in der 300-Gramm-Packung.

Der Grund: In den betroffenen Packungen können Salmonellen enthalten sein. Kunden sollten das Produkt keinesfalls verzehren und können es in den Filialen zurückgeben.

Salmonellen-Gefahr: Edeka ruft Bio-Wildheidelbeeren zurück

Hersteller ist die Jütro Tiefkühlkost GmbH & Co. KG mit Sitz in Jessen (Elster). Wie das BVL auf dem Portal lebensmittelwarnung.de mitteilt, könne nicht ausgeschlossen werden, dass in einzelnen Packungen Salmonellen enthalten sind.

Betroffen sind ausschließlich Produkte mit folgenden Mindesthaltbarkeitsdaten und Lotnummern:

  • MHD 13.06.2028 (Lotnummer: L140626V3),
  • MHD 14.06.2028 (Lotnummern: L150626V3, L150626N3),
  • MHD 23.06.2028 (Lotnummern: L240626 14, L240626D4, L240626 E4)
  • MHD 24.06.2028 (Lotnummern: L250626 E4, L250626 14). 

Andere Chargen sind laut Hersteller nicht betroffen. Das Produkt wurde in 14 Bundesländern verkauft, darunter auch Bayern. Kunden können die betroffenen Wildheidelbeeren auch ohne Kassenbon in ihrer Edeka-Filiale zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet.

Salmonellen-Infektion: Diese Symptome sind möglich

Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich laut BVL innerhalb einiger Tage nach der Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen sowie leichtem Fieber. In der Regel klingen die Beschwerden nach mehreren Tagen von selbst wieder ab.

Besonders gefährdet sind jedoch Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Sie können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. Wer das Produkt gegessen hat und schwere oder anhaltende Symptome bemerkt, sollte ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen.

Sich ohne Symptome vorbeugend in ärztliche Behandlung zu begeben, ist laut Bundesamt nicht sinnvoll. Bei Fragen können sich Verbraucher per E-Mail an den Kundenservice des Herstellers wenden: Kundenservice@juetro-tkk.de.

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