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Bielefeld: Neugeborenes auf Schulgelände abgelegt - Polizei fahndet weiter nach Mutter


Autor: Agentur dpa

Bielefeld, Freitag, 12. Januar 2024

Ein Spaziergänger entdeckt ein Tuch mit einer Nabelschnur auf einer Straße, in der Nähe fand die Polizei dann ein Neugeborenes in lebensbedrohlichem Zustand. Wie geht es dem Kind gut eine Woche danach - und wer ist die Mutter?
Bielefeld: Neugeborenes auf Schulgelände abgelegt - Polizei fahndet weiter nach Mutter


Update, 12.01.2024: Neugeborenes auf Schulgelände abgelegt - Polizei fahndet weiter nach Mutter

Fast eine Woche nach dem Fund eines abgelegten Neugeborenen an einem Grundschulgelände in Bielefeld haben die Ermittler weiter keinen Hinweis auf die Mutter. Es würden weiter Nachbarschaftsbefragungen im Umfeld der Schule durchgeführt, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag (12. Januar 2024).

Man habe Socken, einen Slip sowie eine Frotteehose gefunden und Bilder dazu veröffentlicht. "Wir gehen davon aus, dass es sich bei diesen Fundstücken um Bekleidung der Mutter handelt. Es sind dazu aber noch keine weiterführenden Hinweise eingegangen."

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Auch über ein beobachtetes weißes Auto in der Nähe des Ablageorts, in dem laut Zeuge ein Mann und eine Frau saßen, habe sich bislang keine neue Spur ergeben. Das neugeborene Mädchen war in der vergangenen Woche am Samstag in einem lebensbedrohlichen Zustand gefunden worden. Es lag in der Nähe der Lehrerparkplätze versteckt hinter einem Holzschuppen. Der Zustand des Säuglings ist inzwischen stabil.

Ursprungsmeldung: Spaziergänger entdeckt Tuch mit Nabelschnur auf Straße - Polizei macht schockierenden Fund

Die Polizei hat am Samstag (6. Januar 2024) ein Neugeborenes auf einem Schulgelände in Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) gefunden. Es bestehe Lebensgefahr bei dem Kind, teilten die Staatsanwaltschaft und Polizei Bielefeld am Samstag mit. Der Polizei lagen am Sonntag keine neuen Informationen zu dem Gesundheitszustand des Mädchens vor.

Neugeborenes im Stich gelassen - kleines Mädchen in Lebensgefahr

Ein Spaziergänger hatte laut der Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstagmorgen die Feuerwehr alarmiert, nachdem er ein Tuch mit einer Nabelschnur an einer Straße gefunden hatte. Die Polizei habe das Neugeborene dann im Umfeld des Fundortes des Tuchs entdeckt. Die Einsatzkräfte begannen mit der Reanimation des Babys, welche die Rettungskräfte kurz darauf fortführten. Anschließend sei das Kind in ein Krankenhaus gebracht worden.

Hinweise zur Mutter des Babys gab es am Sonntag weiterhin nicht. Es sei auch unklar, wie das Mädchen an den Fundort gelangt sei, sagte ein Polizeisprecher. Es wurde eine Mordkommission eingerichtet.