Es war eine Rettungsaktion, die großes Aufsehen erregte. Ein unter einem Bus eingeklemmter junger Mann wurde in Berlin-Spandau von rund 40 Helfern befreit. Die Polizei zeigte sich beeindruckt und sprach von "zivilen Helden".
Mit der Hilfe von etwa 40 Menschen ist in Berlin-Spandau ein unter einem Linienbus eingeklemmter 18-Jähriger befreit worden. Der junge Mann lief am Montagmittag (11. September 2023) zum Bus und fiel dabei aus bislang ungeklärter Ursache hin, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach geriet der 18-Jährige unter einen Reifen der Hinterachse des Gelenkbusses, der gerade losgefahren war, und wurde eingeklemmt.
Der Polizei zufolge stoppte der Busfahrer unverzüglich und leitete erste Rettungsversuche ein. Mit der Hilfe der rund 40 Menschen wurde die rechte Seite des Busses der Linie 135 der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) angehoben. Damit fand die Hilfsbereitschaft aber noch kein Ende: Nachdem der Verletzte geborgen werden konnte, leisteten Chirurgen und OP-Schwestern eines nahe gelegenen Ärztehauses Erste Hilfe.
Teenager unter Bus in Berlin eingeklemmt - Polizei zeigt sich beeindruckt von Hilfsaktion
Die Polizei zeigte sich beeindruckt von der Hilfsaktion und würdigte die Helfer als "Zivile Helden". "Danke Spandau, danke Berlin", schrieb sie am Nachmittag im Onlinedienst X, vormals Twitter.
Der junge Mann erlitt laut Polizei diverse Hautabschürfungen und Hämatome sowie eine Verletzung am rechten Arm. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er operiert und stationär aufgenommen wurde. Die Polizei ermittelt zum weiteren Unfallhergang, wie es hieß.
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